zweigeschossige Anlage mit kurzen Flügeln, flachem Dreiecksgiebel und Erdgeschossarkaden im HofDie einstige Veste „Mawrolfstein“, etwa Mitte des 11. Jahrhunderts entstanden, schirmte das Nürnberger Reichsland nach Norden ab. Im Jahre 1361 wird der Sitz bischöfliches Amt von Bamberg. Nach Zerstörung im 2ten Markgrafenkrieg erfolgt ein Wiederaufbau zum Amts- und Jagdschloss. Zum Ende des 16ten Jhd. verwaltet das Oberamt Marloffstein 30 Ortschaften und wird wegen seiner Größe im Jahr 1655 in die Hofmark Neunkirchen eingegliedert. Nach Umbau im Barockstil (1691-95) gehört das Schloss zu den „vorzüglichsten Schlössern“ im bambergischen Land. Nach der Sekularisation, dem Übergang von geistlichem in weltliches Gut, kommt Marloffstein 1806 zum Königreich Bayern, das Schloss bleibt ungenutzt und verfällt langsam.