Kurländer Palais (Dresden)


© Thomas Eichler

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen
Bezirk:Dresden
StadtDresden
Ort01067 Dresden
Adresse:Tzschirnerplatz 3–5
Lage:östlich des Neumarktes am Tzschirnerplatz
Geographische Lage:51.051328°,   13.745353°
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Beschreibung

Rokokobau


Herkunft des Namens

Der Name „Kurländer Palais“ geht auf den sächsischen Prinzen Carl, einen Enkel von August dem Starken zurück, der ab 1744 hier wohnte und für kurze Zeit Herzog von Kurland war.


Nutzung zwischen 1945 und 1990

Nutzung des Kellergewölbes als Weinkeller (bis 1975)


Besitzer

Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Graf von Wackerbarth1718–1734
Graf Wackerbarth–Salmour1734 im Erbgang
Graf von Rudowski1738
Chevalier de Saxe Johann Georg1740 Kauf
Prinz Carl von Sachsen1773
Maria Christina von Sachsenbis 1797
Sachsen1797 Kauf für 40.000 Taler
Kurfürst Friedrich August III.1798 Kauf

Historie

um 1705erbaut
1718bei einem Brand zerstört
1728–1729Wiederaufbau des Palais (Johann Christoph Knöffel)
1760im Siebenjährigen Krieg beschädigt
1763–1764Wiederaufbau des Palais (sächsischer Hofbaumeister Friedrich August Krubsacius)
1813umgebaut (Christian Friedrich Schuricht)
1814–1864Nutzung durch die Chirurgisch-Medizinische Akademie
1900–1945Nutzung durch den Landesverein Sächsischer Heimatschutz
13. Februar 1945im Zweiten Weltkrieg zerstört
1980–1981Ausbau des Kellergewölbes durch die Interessengemeinschaft „Jazz im Kulturbund“
1981–1987Nutzung des Kurländer Palais als „Jazzclub Tonne“
2006Beginn des Wiederaufbaus


Ansichten


Bild 1: © Thomas Eichler 

Quellen und Literatur

  Jacob, Daniel [2011]:  Barocke Adelspalais in Dresden - Die Bauten, ihre Architekten und Bewohner, 1. Aufl., Freital 2011
  Klieme, Günter [2008]:  Kurländer Palais: Jugenderinnerungen an eine Dresdner Sehenswürdigkeit, 1. Aufl., Dresden 2008
  Sobotka, Bruno J. (Hrsg.) [1996]:  Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen, 1. Aufl., Stuttgart 1996


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