Die spätmittelalterliche Wasserburg lag ursprünglich auf einer natürlichen Würminsel. Von der hochmittelalterlichen Vorgängerburg blieben nur die Fundamente eines quadratischen Turmes (6,5 x 6,5 m, Mauerstärke ca. 1,80 m) unter dem SO-Teil des Herrenhauses erhalten. Die heutige Anlage gliedert sich in Hauptburg („Inneres Schloss“) und Vorburg („Äußeres Schloss“), die bis Anfang des 19.Jh. durch einen 12 m breiten Wassergraben getrennt waren. Im „Inneren Schloss“ steht das dreigeschossige Herrenhaus, umgeben von einem rechteckigen Bering mit vier achteckigen Türmen. Die spätgotische Schlosskapelle in der Vorburg besitzt eine bedeutende Ausstattung.