alle Bilder © Andreas Umbreit Terrapolaris

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Bezirk:Schwaben
LandkreisOberallgäu
Ort87527 Sonthofen-Berghofen
Lage:östlich oberhalb des zu Sonthofen gehörenden Dorfes Berghofen auf einem Felsbuckel, dessen Südseite als Felswand in den Tobel der Berghofener Baches abfällt
Koordinaten:47.519322°, 10.305829°
Lage in Google MapsLage in OpenStreetMapLage in OpenTopoMap

Beschreibung

Kleine Burganlage der Herren von Berghofen (Dienstleute des Stiftes Kempten). Nach Osten durch die steil abstürzende Felswand geschützt, in der gefährdetsten Richtung (Osten) hangaufwärts durch einen wohl zweifachen Halsgraben, wobei der innere Halsgraben sich wohl halbkreisartig um den Burghügel herum auch an dessen Nord- und Westseite fortsetzte. Sichtbar erhalten: Teile der Halsgräben und der westliche Teil seiner Verlängerung, Hügel der Kernburg. Leider wurden Teile der Gräben wohl erst in allerjüngster Zeit bei Alpweg-Bauarbeiten und anschließender Planierung der angrenzenden landwirtschaftlichen Grünflächen weiter verfüllt, obwohl der Alpweg in gutem Abstand verläuft und der Burgstall unter Denkmalschutz steht.

ErhaltenBurgstall


Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Herren von BerghofenErbauer
Herren von Berghofenbis Mitte 14. Jh.

Historie

12./13.Jh? für die Herren von Berghofen errichtet
1239erwähnt
Mitte 14. Jh.Heinrich von Berghofen, letzter (kinderloser) Vertreter des Geschlechts verlegt seinen Sitz von der Burg auf seinen Fronhof in Berghofen und verkauft später seine Herrschaft an das Stift Kempten
1362Oswald von Heimenhofen kauft die Herrschaft Berghofen, lässt jedoch als neuen Herrschaftssitz die Burg Fluhenstein in ca. 500m Entfernung bauen
1477mit der Burg Fluhenstein werden auch Berghofen und die damals wohl schon verfallene Burg Berghofen an das Hochstift Augsburg verkauft

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

NameOrtArtDistance (km)Bild
NameOrtArtDistance (km)Bild
Entschenburg 
Walten
Sonthofen-WaltenWallburg0.25
FluhensteinSonthofenRuine0.38
Winkelberg 
Winkel
Winkelburg
Sonthofen-Winkelverschwundene Burg1.19
BurgbergBurgberg im Allgäuverschwundene Burg1.72
BurgbergBurgberg im AllgäuRuine1.94
SonthofenSonthofenverschwundenes Schloss2.28
LiebensteinBad Hindelang-Liebensteinverschwundene Burg2.54
BürgleBad Hindelang-Reckenbergverschwundene Burg2.86
Bihlerdorf-Oberzollbrücke 
Gunzesried
Blaichach-Gunzesriedverschwundene Burg3.65
BihlerdorfBlaichach-Gunzesried-BihlerdorfWallburg4.06
Ettensberg 
Blaichach
Blaichach-EttensbergRuine4.65
HäuserBurgberg im Allgäu-Häuserverschwundene Burg4.93
BurgschrofenBad Hindelangangebliche/vermutete
Wallburg
4.98
Hinang 
Hugnang
Sonthofen-Altstädtenverschwundene Burg5.08
Hindelang 
Fürstbischöfliches Schloss
Bad HindelangSchloss5.13
RauhenzellImmenstadt im Allgäu-RauhenzellSchloss6.37
Schanze an der JochstraßeBad Hindelang-OberjochBefestigungsrest6.54
Rauhlaubenberg 
Laubenberg
Rauhen-Laubenberg
Immenstadt im Allgäu-RauhenzellRuine6.58
Untermühlegg 
Mühlegg
Schlossbichl
Bolsterlang-Untermühleggverschwundene Burg6.62
BurgeggFischen-Au-Burgegg.verschwundene Burg6.95
KierwangBolsterlang-Kierwangverschwundene Burg7.33
Obermühlegg 
Gundelsberg
Ober-Mühlegg
Schlossköpfle
Schlossbühl
Bolsterlangverschwundene Burg7.44
Kranzegg 
Burghalden?
Rettenberg-Kranzeggverschwundene Burg7.65
Schöllanger BurgOberstdorf-SchöllangBefestigungsrest7.71
Laubenbergstein 
Laubenbergerstein
Laubenberg-Stein
Immenstadt im Allgäu-Stein im AllgäuRuine7.75
ImmenstadtImmenstadt im AllgäuSchloss7.94
ReichenbachOberstdorf-Reichenbachverschwundene Burg8.43
Emmereis 
Emmerichsried
Rettenberg-Emmereisverschwundene Burg9.02
Emmereis 
St. Nikolaus
St. Stefan
Rettenberg-Emmereisangebliche/vermutete
Wehrkirche/Friedhofs-
/Kirchhofbefestigung
9.15
Hugofels 
Brunnenfels
Immenstadt im AllgäuBurgrest9.29
RothenfelsImmenstadt im AllgäuRuine9.29
Burgschrofen 
Obermaiselstein
Obermaiselsteinverschwundene Burg9.58

Quellen und Literatur

  • Habel,  Heinrich /  Himen (Bearb.),   Helga: Denkmäler in Bayern - Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler: Band VII. Schwaben, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.),  München 1985