Pößneck

Lage
Bundesland
Thüringen
Ort
07381 Pößneck
Lage
Koordinaten
50.69389°, 11.59444°
Beschreibung

Stadtmauer mit ursprünglich zwei Ringmauern, vier größeren Ecktürmen und weiteren kleineren Schalentürmen, davon noch größere Stücke der Mauer sowie Teile des NW-Turms und des SW-Turms erhalten

Erhalten: Weißer Turm, Glockenturm, Mauer- und Turmreste

Daten zur Stadtbefestigung

Historie

um 1300
erbaut
1349
erwähnt
ab 1349
Bau der rechteckigen Stadtmauer
1450
um Zwinger und zusätzlichen Graben erweitert
2012
archäologisch untersucht

Türme

Weißer TurmStadtmauerturm
GlockenturmStadtmauerturm



Literatur und Quellen

  Eißing, Stephanie / Jäger,  Franz (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Thüringen, München 2003
  Petzold, U., Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Vor und hinter den Stadtmauern, in: Zeitschrift „Archäologie in Deutschland” 3/2014, Darmstadt 2014


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Wallburg Altenburg Pößneck 0,79 km -
Burg Stein Pößneck 1,54 km
Schloss Wernburg Wernburg 1,61 km
Burg Wernburg Wernburg 2,10 km -
Wallburg Schanzgraben Wernburg 2,47 km -
Wallburg Binsenberg Krölpa 3,81 km -
Schloss Brandenstein Ranis 3,83 km
Altes Schloss (Nimritz) Nimritz 4,01 km
Burg Ranis Ranis 4,06 km
Schloss Nimritz Nimritz 4,10 km
Schloss Krölpa Krölpa 4,18 km
Wohnturm Nimritz Nimritz 4,19 km
Räubersburg Langenorla-Kleindembach 4,54 km -
Türkenhof (Oppurg) Oppurg 4,64 km
Schloss Oppurg Oppurg 4,76 km
Wasserburg Friedrichstein Oppurg 4,76 km

1 Kommentar

  1. Image

    Es fehlen die Angaben zur Burg, der Keimzelle der Stadt, von welcher noch Rudimente erhalten sind. Die Umwehrung der Burg wurde in die Stadtmauer integriert. Der Bergfried der Burg ist/war einer der 4 Ecktürme. Jedem der 4 Türme (Pulverturm, Jägerturm, Glockenturm, Weißer Turm) wurde eine Bastion vorgelagert (siehe Ihre Fotos) und es gab in der letzen Ausbauphase der Stadtbefestigung 3 Torhäuser, von denen nichts erhalten geblieben ist, außer eine Verewigung auf einem Kupferstich. Auf dem Gebiet der ma. Stadt "verstecken" sich Reste weiterer Türme, welche von einigen Publizisten als Patriziertürme, wie in Italien oder Regensburg, fehlgedeutet wurden. Sie gehörten entweder zur Burgbefestigung oder zu älteren Stadtbefestigungsphsen, da die Ackerbürger und kleinen Handwerker gar keine finanziellen Mittel für derartige Wehrbauten gehabt hatten. Das Stadtwappen ist an die einstigen Stadtherren, die Gf. von Schwarzburg, angelehnt.

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