Die Anlage nutzt einen nach NW abzweigenden Bergsporn, auf dem die Kernburg mit angesteilten Flanken und einem deutlichen, aus dem Fels herausgehauenen Ringgraben (außer auf Nordostseite) noch deutlich erkennbar ist - insbesondere mit niedrigen Mauerresten auf der Nordostseite, dem Kegelstumpf des ehemaligen Bergfrieds auf der gefährdeten Südseite und niedrigen Mauerresten innerhalb des Kernburgareals. #A#uf der besonders gefährdeten Südseite sicherte eine Vorburg die Kernburg zusätzlich ab, von der lediglich der äußere Abschnittsgraben und schwächere Wallstrukturen noch erkennbar sind. Ein weiterer schmalerer Vorburgbereich auf einer Terrassenstufe (Berme) unterhalb der Kernburg sicherte diese nach Nordosten ab (anstelle des Ringgrabens auf den anderen Seiten). #Z#ugang auf dem von Erlingshofen auf der Südseite des Kerntals langsam ansteigenden Waldwirtschaftsweg, der kurz vor Erreichen des Hochflächenniveaus den nach Nordwesten abzweigenden Bergsporn der Burg erreicht. Idyllische Bodendeckervegetation im Frühjahr.Erhalten: deutlicher, aus dem Fels gehauener Ringgraben (Sohle bis höchste darüber liegende Kernburgteile: max. 10 m), Schuttkegel des Bergfrieds, niedrige geringe Mauerreste in der Kernburg, äußerer Abschnittsgraben und schwache Strukturen im Bereich der südlichen Vorburg
Die Burg kontrollierte durch ihre Lage über dem engen Kerntal eine ehemalige Handelsstraße (Regensburg - Schwaben).