Mantelmauerburg in Spornlage mit verstärkter, bis 17 m hoher Schildmauer (direkt vor der Mauer schmaler Zwinger) über dem Halsgraben, ohne Bergfried. Auf die Mauerecken links und rechts über dem Halsgraben waren wohl zusätzlich kleinere Türme aufgesetzt, von denen nur noch Ansätze erkennbar sind. Die ursprünglich rundum sehr hohe Mantelmauer um die Kernburg ist auf der Nordost- und Südostseite teilweise bis auf Bodenniveau abgestürzt, ansonsten aber noch in imposanter Höhe erhalten, einschließlich etlicher Fensternischen. #V#on Innenmauern des Palas (Nordostteil der Kernburg) und sonstigen Gebäuden sind nur minimale Reste erhalten. Das erhaltene (allerdings veränderte) Tor in der Südecke war der Hauptzugang, von der davor gelegenen Vorburg (Vorwerk) sind nur einige Wallreste erkennbar. An den sehr tief und breit ausgehauenen Halsgraben schließt sich südwestlich eine Vorburg an, von der nur der äußere Wallgraben gegen die angrenzende Hochfläche erhalten ist.