Alternativname(n)  Dietfurt
Nutzung
  • nur Außenbesichtigung möglich
Tags

Dietfurth

Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
72514 Inzigkofen-Vilsingen
Lage
ca. 1900 m nördlich der Kirche in Vilsingen auf steilem Burgfelsen
Koordinaten
48.07830°, 9.13966°
Beschreibung

Auf einem von der Urdonau frei gespülten Kalksteinfelsen liegen die Reste der Burg, deren Zeitpunkt der Zerstörung unbekannt ist. Mit seinen Eckbuckelquadern, Hocheingang und gewölbtem Eingangsstockwerk gehört der Bergfried zu den markantesten Beispielen mittelalterlicher Wehrkultur um 1300. Er besitzt eine Höhe von 11-15,5 m und eine Grundfläche von 8,3 x 8,6 m. Hinter dem inneren Burghof befinden sich noch Reste des ca. 15 x 9 m großen Palas. #A#ußerdem haben sich Reste der Umfassungsmauer in einer Höhe bis zu 4 m erhalten. In der unter der Burg gelegenen großräumigen Höhle befindet sich einer der wichtigsten prähistorischen Fundplätze Baden-Württembergs.

Erhalten: Bergfried, Reste von Palas und Umfassungsmauer

Maße
Palas ca. 15 x 9 m
Höhe der Umfassungsmauer ca. 4 m

Herkunft des Namens
Von Diota, althochdeutsch, das Volk (Hinweis auf eine frühe Besiedlung).
Bergfried
Form
rechteckig
Höhe
15,50 m
Grundfläche
8,67 x 8,07 m
(max.) Mauerstärke
3,00 m
Bergfried
AW

Historie

11.Jh.
für die Herren von Dietfurt errichtet
1274
(„castrum“)
1095
die Brüder Heinrich; Eberhard und Hermann von Dietfurt sind Zeugen bei der Gründung des Klosters Alpirsbach
1.Hälfte 13.Jh.
Erbauungszeit des Bergfrieds
nach 1468
verfallen
1924
Instandsetzungsarbeiten
1968–1970
weitere Instandsetzungsarbeiten; Anbau einer Wendeltreppe
seit 2007
Sanierungsarbeiten

Besitzer

ErbauerHerren von Dietfurt
1253 Truchsessen von Waldburg
1257 als Reichslehen Hugo von Montfort
1421 Anna Gräfin von Werdenberg
1534 Haus Fürstenberg
1806 Hohenzollern-Sigmaringen
2007 DRK-Bergwacht



Literatur und Quellen

  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980
  Schmitt, Günter: Donautal. Burgenführer Schwäbische Alb 3, Biberach 1990, ISBN 3-924489-50-5
  Zingeler


Bilder




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