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Sulzburg

Lage

Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
73252 Lenningen-Unterlenningen
Adresse
Burghofweg
Lage
auf einem länglichen Basalttuffhügel westlich oberhalb von Unterlenningen
Koordinaten
48.56155°, 9.45731°

Beschreibung

rechteckige, im Kern gotische Anlage mit Vor- und Kernburg, von äußeren Zwinger umgeben, Vorburg mit starker Schildmauer und Tor
Erhalten: Umfassungsmauern

Die Sulzburg ist eine der letzten Burgengründungen um die Teck und eine der wenigen Anlagen, die zum Schloss ausgebaut wurden. Bei der Sulzburg handelt es sich um rechteckige Anlge mit Vor- und Kernburg. Innerhalb der Kernburg befinden sich die Reste des alten und des neuen Palas. Auffallend ist die mächtige Schildmauer der Vorburg. Die genaue Erbauungszeit und die Erbauer der Sulzburg sind unbekannt. Es können jedoch zwei Hauptbauphasen unterschieden werden: die gotische des 14.Jh. und die Umbaumaßnahmen des 16./17.Jh.


Maße
alter Palas ca. 13,6 x 4,2 m
neuer Palas ca. 17,2 x 9,8 m

Herkunft des Namens
Der Begriff Sulzburg bezeichnet eine Burg inmitten morastigen Geländes.


Grundriss

Historie

14.Jh.erbaut
1335 („Unser Festi Sulzpurch“)
1442Teilung der Burg in das „Vordere“ und „Hintere Haus“
1593Modernisierungsarbeiten
1634Zerstörung durch kaiserliche Truppen
1641Instandsetzung der Burg durch Philipp Ludwig Schilling
1751teilweise abgebrochen
im 19.Jh.unbewohnbar geworden
1966/67Bestandssicherung; Bau einer Aussichtsplattform auf dem östlichen Wohnbau

Besitzer

ErbauerRitter von Neidlingen
Herren von Neidlingen
Württemberg
1395 als Lehen Funk Speth
Landkreis Esslingen



Literatur und Quellen

  Maurer, Hans-Martin, Landkreis Nürtingen, Kreissparkasse Nürtingen (Hrsg.): Burgruinen im Landkreis Nürtingen, (o.O.) 1967
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980
  Schmitt, Günter: Alb Mitte-Nord. Burgenführer Schwäbische Alb 4, Biberach 1992, ISBN 3-924489-58-0
  Schmitt, Günter: Kaiserberge, Adelssitze - Die Burgen, Schlösser, Festungen und Ruinen der Schwäbischen Alb, Biberach 2014


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