Burg- und Schlossruine in Spornlage auf dem felsigen Nordende eines niedrigen Höhenrückens über der Nordseite der Donau, die ursprünglich näher an Winzer vorbei floss. Im Kern frühmittelalterliche Anlage, Bergfried mit doppeltem Bering und doppeltem Graben auf der Südostseite gegen die Fortsetzung des Höhenrückens als der gefährdetsten Richtung. Ab 1307 ergänzt durch den auf der Südseite der Burg unterhalb angelegten Markt, der im Grunde eine große Vorburg war (siehe Marktbefestigung Winzer). #W#inzer ist die älteste Burg des Deggendorfer Landes. Die Winzerer wurden ab 1230 adelige Ritter, sie starben im Jahre 1324 aus. Unter Otto von Schwarzenberg Umbau zu einer repräsentativen großen Schlossanlage in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, zu der auch ein großer, sich auf dem Höhenrücken beiderseits der heutigen Friedhofsstraße ostwärts bis zur Schwanenkirchener Straße erstreckender Hofgarten gehörte. Siehe Ansicht der Burg und von Teilen des barocken Parks auf dem Stich von Michael Wening von 1721. Die Zufahrt erfolgte ursprünglich über eine in der Südostflanke des Burgberges vom Markt hinaufführende Rampe.
Erhalten: Mauerreste
Kupferstich von Michael Wening