Burg Winzer

Burgruine in Winzer

Burg Winzer Andreas Umbreit


Alternativname(n)
Oberwinzer

Lage
Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Bezirk:Niederbayern
Landkreis:Deggendorf
Ort:94577 Winzer
Lage:auf einem Felssporn über dem Ort
Geographische Lage:48.728239°,   13.068484°
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Beschreibung
Burg- und Schlossruine in Spornlage auf dem felsigen Nordende eines niedrigen Höhenrückens über der Nordseite der Donau, die ursprünglich näher an Winzer vorbei floss. Im Kern frühmittelalterliche Anlage, Bergfried mit doppeltem Bering und doppeltem Graben auf der Südostseite gegen die Fortsetzung des Höhenrückens als der gefährdetsten Richtung. Ab 1307 ergänzt durch den auf der Südseite der Burg unterhalb angelegten Markt, der im Grunde eine große Vorburg war (siehe Marktbefestigung Winzer). #W#inzer ist die älteste Burg des Deggendorfer Landes. Die Winzerer wurden ab 1230 adelige Ritter, sie starben im Jahre 1324 aus. Unter Otto von Schwarzenberg Umbau zu einer repräsentativen großen Schlossanlage in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, zu der auch ein großer, sich auf dem Höhenrücken beiderseits der heutigen Friedhofsstraße ostwärts bis zur Schwanenkirchener Straße erstreckender Hofgarten gehörte. Siehe Ansicht der Burg und von Teilen des barocken Parks auf dem Stich von Michael Wening von 1721. Die Zufahrt erfolgte ursprünglich über eine in der Südostflanke des Burgberges vom Markt hinaufführende Rampe.

Winzer ist die älteste Burg des Deggendorfer Landes. Die Winzerer wurden ab 1230 adelige Ritter, sie starben im Jahre 1324 aus.

Erhalten: Mauerreste

Maße

Höhe der Mauerreste bis ca. 8 m


Reliefansicht im BayernAtlas


Historische Ansichten
Kupferstich von Michael Wening

Besitzer

Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Winzerer (als Ministeriale der Bischöfe von Bamberg)als Erbauer
Herzöge von Bayern1252
Herren von Puchberg1324–1558
von Schwarzenberg1558–1603
Bayernnach 1603

Historie
11.Jh.erbaut
1005?erwähnt
1190 (als Reichslehen)
1190Reichslehen an die Grafen von Bogen, von Sulzbach und von Ortenburg
1307Erweiterung durch den Markt als neue Vorburg südlich des Burgberges und Keimzelle des heutigen Ortes Winzer
1247durch Truppen des bayerischen Herzogs Otto II. zerstört und anschließend wieder aufgebaut
1.November 1744von ungarischen Husaren gesprengt (Österreichischer Erbfolgekrieg)
1750–1830Nutzung als Steinbruch, u.a. für die Donaubrücke bei Vilshofen
um 1830König Ludwig stellt die Burgruine unter Denkmalschutz, Durchführung erster Erhaltungsmaßnahmen

Ansichten
 Andreas Umbreit Andreas Umbreit
 Andreas Umbreit Andreas Umbreit
 Andreas Umbreit Andreas Umbreit
 Andreas Umbreit Andreas Umbreit
 Andreas Umbreit Andreas Umbreit

Objekte im Umkreis von 5 Kilometern
NameOrtArtDistanz
(km)
Bild
Marktbefestigung WinzerWinzerMarktbefestigung0.15
Burg UnterholzenWinzer-UnterholzenBurg0.58
Wallburg UnterholzenWinzer-UnterholzenWallburg0.84
Burg HinterreckenbergWinzer-HinterreckenbergBurg2.29
Schloss FlintsbachWinzer-FlintsbachSchloss2.97
Burg FlintsbachWinzer-FlintsbachBurg3.08
Burg EngelsbergWinzer-DoblBurg3.98
Burg PödingOsterhofen-PödingBurg4.35
Traunersches Schlössl (Osterhofen)OsterhofenTraunersches4.64
Schloss Leuchtenbergschlössl (Osterhofen)OsterhofenSchloss4.65
Burg OsterhofenOsterhofenBurg4.67
Burg HaardorfOsterhofen-HaardorfBurg4.95

Quellen und Literatur
  Bosl, Dr. Karl (Hrsg.) [1981]:  Bayern. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981
  Werner, Günther T. [1979]:  Burgen, Schlösser und Ruinen im Bayerischen Wald, Regensburg 1979


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