Alternativname(n)  Schœneck, Schöneck, Château de Schœneck
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  • frei zugängliche Ruine
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Schöneck

Lage
Region
Grand-Est
Département
Bas-Rhin
Arrondissement
Canton
Niederbronn-les-Bains
Ort
67110 Dambach
Lage
südwestlich Obersteinbach am Südhang des Schönecker Schlossberges
Koordinaten
49.01873°, 7.65893°
Beschreibung

Felsenburg auf einem Felsgrat mit östlicher und westlicher Unterburg, Ostwand der Oberburg mit spitzbogigem Doppelfenster in iner Stichbogennische, großes Wohngebäude in der südlichen Oberburg, Vorhof am Ostfuß des Felsgrats mit Resten einer Ringmauer, sö Torzwinger mit spitzbogigen Eingang und Vortor, U-förmiger Artillerieturm bzw. Rondell auf der Westseite

Erhalten: Mauerreste, Zwinger, Turm

Burg Schoeneck gehört zu den schönsten Burgruinen im Elsass. Eine Besonderheit ist die Rinmgauer, die zu einem großen Teil noch erhalten ist. Sie ist in Sandsteinquadern mit Bossen und Randschlag ausgeführt und trägt an ihrem oberen Rande einen herausgehauenen Rundbogenfries. Sehenswerte Reste haben sich außerdem vom Batterieturm und dem Palas erhalten.
Maße
Felsenriff ca. 120 x 10 m, Wohngebäude in der südlichen Oberburg ca. 28 x 5,40 m
Rondell Höhe 13 m, MS ca. 2,25-2,85 m
Bergfried

kleiner fünfeckiger Bergfried, davon nur einige Lagen von Buckelquadern an der Nordspitze der Anlage

Form
fünfeckig

Historie

1.Hälfte 12.Jh?
für die Herren von Ettendorf? errichtet
1287
(„dictum Schenecke“)
1335
(„in castro Schönecke“)
1280
zerstört und anschließend wiederaufgebaut
1545–1547
Modernisierung der Anlage durch Kuno Eckbrecht von Dürkheim
22. März 1663
durch einen Waldbrand beschädigt und anschließend wiederaufgebaut
29. April 1680
im Holländischen Krieg durch französische Truppen erobert
November 1680
Sprengung der Anlage
2000
Beginn von Erhaltungsmaßnahmen

Besitzer

ErbauerHerren von Ettendorf?
Bischöfe von Straßburg
1301–1480 Herren von Lichtenberg
1480 Grafen von Zweibrücken-Bitsch
1517 Wolf Eckbrecht von Dürkheim
Familie von Dürkheim



Literatur und Quellen

  Biller, Thomas / Metz,  Bernhard: Die Burgen des Elsass 2. Der Spätromanische Burgenbau im Elsass (1200-1250), München 2007, ISBN 978-3-422-06635-9
  Keddigkeit, Jürgen / Burkhart,  Ulrich / Übel,  Rolf, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon IV.1 O-Sp, Kaiserslautern 2007, ISBN 978-3927754560
  Mengus, Nicolas / Rudrauf,  Jean-Michel: Châteaux forts et fortifications médievales d'Alsace. Dictionnaire d′histoire et d′architecture., Straßburg 2013, ISBN 978-2-7165-0828-5
  Morley, Alain: Bas-Rhin. Le Guide des Châteaux de France 67, Paris 1981
  Parc naturel régional des Vosges du Nord (Hrsg.): Parc Naturel Regional des Vosges du Nord - Les chateaux fort, (o.O.) 1980
  Wolff, Felix: Elsässisches Burgenlexikon, Frankfurt/Main 1979


Bilder




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