Das ursprüngliche Tor zur Vorburg liegt in deren Südwestecke, mit der Brücke verteidigungstechnisch günstig direkt über den Felsabstürzen ins Altmühltal, was aber zu mehrfachen Abbrüchen führte. Als Ersatz wurde in der späteren Neuzeit ein Tor auf der Ostseite der Vorburg geschaffen, das auch der heutige Zugang ist. Die ursprüngliche Kernburg liegt als Ruine auf einem sehr exponierten Bergsporn direkt angrenzend, aber außerhalb des Vorburgareals und ist auf einem schmalen Pfad um die Nordostecke der Vorburg herum auch bei geschlossenem Tor stets zugänglich. Der ursprüngliche Zugang zur Kernburg war eine Zugbrücke vom Vorburggelände. An den immer noch imposanten Bergfriedrest mit seiner außergewöhnlichen Konstruktion (fünfeckiger Unterteil, darauf mit Hilfe von Kragsteinen aufgesetzter runder Oberteil mit Buckelquadern) schloss nach außen (nordwestlich) ursprünglich ein großer Palas an (siehe historische Zeichnung), sowie kleinere Gebäude auf der Nordseite des kleinen Kernburghofes. Mehrfache Bergstürze und Risse in dem sehr exponierten Dolomitsporn, auf dem die Kernburg steht, führten (zusammen mit mangelndem Unterhalt nach weitgehender Aufgabe der Kernburg) zu Destabilisierung und teilweisem Einsturz ihrer Gebäude, sodaß diese im 18. und 19. Jahrhundert abgerissen wurden (auch zum Schutz des direkt unterhalb liegenden Ortes). Der ursprünglich wesentlich höhere Bergfried wurde zweimal gekappt.