Der Michelsberg ist ein ausgeprägter Sporn der Hochfläche südlich des Altmühltales mit steilen Dolomit-Felsabstürzen nach allen Seiten außer Süden, auf der sich menschliche Aktivität bis zurück in die Hallstadtzeit belegen läßt. Befestigt wurde der Berg erstmalig vermutlich in der Latenezeit (Kelten), in die der äußerste (südlichste) Abschnittswall mit Graben , sowie weitere schwächere Wälle und Gräben vor dem ersten mittelalterlichen Wallgraben auf der Spornfläche datiert werden. Dieser mächtige, 6m hohe Abschnittswall aus dem 10. Jh. (Ungarnkriege) mit 3m tiefem und bis 11 m breitem vorgelagertem Graben (und Vorwall) aus dem 10. Jh. (Ungarnkriege) trägt eine 2,5m dicke Mauer mit Wehrgang und Brustwehr. Erhalten: n der Mitte des Walls finden sich die Reste einer Turmburg (18 x 18 m, 2 m Mauerstärke, Grundmauern erhalten), am Westende des Walls lag das Tor mit Torturm (nur geringe Reste erhalten). Innerhalb des Walls folgen nach Norden Reste (Keller) eines älteren, römischen Gebäudes und dann nach Norden weitere vorgeschichtliche Wallreste und auf dem äußersten Sporn eine weitere, wohl ebenfalls im 10. Jh. begonnene Wall- und Grabenanlage, im 11./12. Jh. durch einen Turm mit Buckelquadern und einen Torturie mittelalterliche Bebauung diente vermutlich vor allem als Fliehburg insbesondere gegen die Ungarngefahr und war im 13. Jh. bereits weitgehend abgeschlossen - mit Ausnahme der Michaelskapelle fast auf der Nordspitze des Sporns, deren Anfänge ebenfalls ins 10. Jh. zurückreichen könnten.