Schloss Münster

Schloss in Münster

Schloss Münster


Alternativname(n)
Residenzschloss, Fürstbischöfliches Schloss

Lage
Land:Deutschland
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Bezirk:Münster
Stadt:Münster
Ort:48149 Münster
Adresse:Schlossplatz 2
Lage:am Westrand der Stadt
Geographische Lage:51.96359°,   7.613116°
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Beschreibung
Dreiflügelige spätbarocke zweigeschossige Anlage mit Mezzaningeschoss, fünfachsiger Mittelrisalit, vorspringende Seitenflügel mit Pavillons

Die spätbarocke, ehemals fürstbischöfliche Residenz wurde im Zeitraum 1767–1787 für Fürstbischof Max Friedrich von Königsegg-Rothenfels anstelle der Zitadelle Christoph Bernhard von Galens erbaut. J. C. Schlauns Spät- und Meisterwerk und zugleich eines der Hauptwerke des norddeutschen Barock.

Maße

Länge der Anlage ca. 91 m

Park

Frei zugänglicher sternförmiger Schlossgarten, Botanischer Garten, ursprünglich barocke Anlage


Kapelle

Kapelle im Südflügel, 2008/09 restauriert

Historische Ansichten

Besitzer

Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Fürstbischof Maximilian Graf Königseeals Erbauer
Fürstbischöfe von Münster

Historie
1768–1772 durch Johann Conrad Schlaun errichtet
1773–1787Vollendung des Innenausbaus Wilhelm Ferdinand Lipper
1787Einstellung der Bauarbeiten
ab 1803das Schloss dient als Verwaltungssitz
25. März 1945im Zweiten Weltkrieg ausgebrannt
1947–1954Wiederherstellung im Äußeren mit neuer Raumaufteilung im Inneren

Ansichten

Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

Quellen und Literatur
  Dursthoff, Lutz (Redaktion) [1987]:  Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe, Frankfurt am Main 1987
  Friedhoff, Jens, Deutsche Burgenvereinigung (Hrsg.) [1995]:  Barocke Profanarchitektur in Westfalen - Die Schlossbauten J. C. Schlauns, in: Zeitschrift „Burgen und Schlösser” 95/I, S. 39ff, Braubach/Rhein 1995
  Mummenhoff, Karl E. [1961]:  Schlösser und Herrensitze in Westfalen. Burgen - Schlösser - Herrensitze, Frankfurt/Main 1961
  Niemer, Jörg [2010]:  Vom Domplatz zum Schloss: Die Baugeschichte der Universität Münster von der Gründung bis zum Abschluss des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, (o.O.) 2010


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