Alternativname(n)  Bomäneburg
Nutzung
  • ein Teil des Burggeländes dient als Gedenkstätte für gefallene Soldaten

Bömeneburg

Lage

Bundesland
Niedersachsen
Landkreis
Ort
37154 Northeim
Lage
auf einem Berg östlich des Höhenzugs Wieter oberhalb der heutigen B 241
Koordinaten
51.70583°, 10.01780°

Beschreibung

verschwundene Höhenburg
Erhalten: kaum sichtbare Wall- und Grabenreste

In der Nähe befindet sich eine kleine gefasste Quelle. (Hinweis Wolfgang Kassebeer)




Literatur und Quellen

Archiv «Alle Burgen»


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Stadtbefestigung Northeim Northeim 1,20 km
Burg Rumenau Northeim 1,31 km
Wieterturm Northeim 1,39 km
Klostergut Northeim Northeim 1,42 km
Burg Brunstein Northeim-Langenholtensen 2,66 km
Herrenhaus Höckelheim Northeim-Höckelheim 4,28 km

Kommentare

  1. Image
    Rolf Nowack, Katlenburg2024-05-08 06:29:05

    Guten Morgen Herr Kassebeer. Aufwachen! Die Fotos von Ihnen zeigen nicht den Standort der Bomöneburg (Bo-mene-burg).. In der "Rhume-Aue" lag die Burg "Rhumenau" analog zur "Burg- Lindau 10 Kilometer ostwärts. Die Bomeneburg lag "boven" der Burg Rhumenau. Das altdeutsche Wort "boven" bedeutet "oberhalb" der "Burg Rhumenau", und zwar topographisch in zweierlei Richtung oberhalb, sowohl Rhume bergauf, als auch 50 Meter oberhalb der Ebene am Berghang des nördlichen Wieterkopfes. Vollständiger Bericht folgt.

  2. Image

    Das Foto von Herrn Kassebeer zeigt einen Sporn im südwestlichen Vorburgbereich auf dem der ehemalige Stadtarchäologe Günter Merl mit seinen Assisten Hummels und Fritz acht ergebnislose Suchgräben gezogen hatte. Merl wollte sich nicht mit meiner Ansicht einer frühmittelalterlichen Hangburg anschließen, obwohl die Kernburg im Grundstückskataster der Stadt Northeim als eigenständiges etwa einen Hektar großes Grundstück eingetragen ist. Diese Lage der Bomeneburg ist mit der Burg Dassel am Burgberg vergleichbar und hatte eine 1,5 Meter starke Ringmauer bei einer vermutlichen Höhe von über neun Metern. Die Brunnenschale des ungefähr 200 m entfernten "Hunnebrunnen" enthielt frühmittelalterliche Scherben. Über den am Nordhang vorbeigeführten Seldegraben bekam die Burg Trinkwasser für das Vieh. In den 70-er Jahren wurde beim Neubau der Seldetrasse ein leider nicht untersuchter Rest eines Brunnen angescnitten (ähnlich dem Brunnen der Staufenburg bei Gittelde).