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Wilhelmstein

Lage
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Städteregion
Ort
52146 Würselen-Bardenberg
Adresse
An Wilhelmstein
Lage
auf einem in das Wurmtal vorspringenden Steilhang
Koordinaten
50.84175°, 6.10215°
Beschreibung

Burg Wilhelmstein ist eine langgestreckte Höhenburg über dem Würmtal, bestehend aus Hauptburg und kleiner, zweiflügeliger Vorburg. Einst war die Burg eine wichtige Ausfall- und Verteidigungsstellung gegen Aachen und Limburg. An der Nordseite des Torbaus befindet sich ein schwerer Rundturm, südlich des Torbaus mit gotischer Durchfahrt befindet sich der Überrest eines quadratischen Turmes. Im Westen der Hauptburg befindet sich die Ruine des ehemals fünfgeschossigen Bergfrieds (Höhe 24 m). Vom südlich anschließenden langgestreckten Palas hat sich nur ein Teil der Außenwand erhalten.

Erhalten: Umfassungsmauern, Vorburg

Die Burg Wilhelmstein wurde auf den Fundamenten der zerstörten Feste Valencia (erbaut 1216 durch Erzbischof Engelbert I. von Köln) errichtet.
Funktion

ehemalige mittelalterliche Grenzburg

Maße
Mauerstärke der Ringmauer ca. 1,4 m
Tiefe des Burgbrunnens ca. 60 m
Bergfried
Zustand
weitgehend erhalten
Form
rechteckig
Höhe
24,00 m
Grundfläche
11,00 x 10,00 m
(max.) Mauerstärke
2,00 m
Bergfried
<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Wilhelmstein_(Turm).jpg">ArthurMcGill</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0">CC BY 3.0</a>, via Wikimedia Commons

Historie

1344
(in der Aachener Stadtrechnung erwähnt)
1216
Erzbischof Engelbert I. von Köln erbaut im Zuge der Auseinandersetzung mit Herzog Walram von Limburg die Burg „Valencia“
1328
Errichtung der Burg Wilhelmstein auf den Grundmauern der Burg „Valencia“ durch Wilhelm V. von Jülich
1539
Zerstörung der Burg in der Jülicher Fehde durch Truppen Karls V.
1556
Durchführung von Ausbesserungsarbeiten
1642
Eroberung der Burg im Dreißigjährigen Krieg durch hessisch–weimarische Truppen
1691
Eroberung und Zerstörung der Burg durch französische Truppen
Ende 2010/2011
Sanierung der Ringmauer mit Eckturm

Besitzer

Herren von dem Bongart zur Heyden
Grafen von Nievenheim
Reinhardt von Schönforst
1825 Freiherr Joseph von der Brüggen
1950 Kauf Familie Grafen-Sevenich



Literatur und Quellen

  Gondorf, Bernhard: Die Burgen der Eifel und ihrer Randgebiete. Ein Lexikon der „festen Häuser“, Köln 1984, ISBN 3-7616-0723-7


Bilder




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