Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
Tags

Veringen

Lage

Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
72519 Veringenstadt
Lage
auf einem Bergrücken über Veringenstadt, auf drei Seiten von der Lauchert umflossen
Koordinaten
48.17971°, 9.21229°

Beschreibung

Die Ruine der Burg liegt am Ende einer felsigen Bergzunge, die auf drei Seiten von der Lauchert umflossen wird. Burg und Stadt bildeten eine befestigungstechnische Einheit. Bei Burg Veringen können zwei Bauphasen unterschieden werden: einfache Anlage des 12.Jh. mit Turm, Fachwerkbauten und Palisadenumwehrung und zweite Anlage in Buckelquaderbauweise um 1200, Vergrößerung des Turmes zum beheizbaren Wohnturm. Der heute sichtbare Turm hat die Maße 15,30 x 16 m mit 3,30-3,50 m Mauerstärke. Einzig vollständig erhaltener Teil der Burg ist die spätromanische Burgkapelle St. Peter mit rechteckigem Innenrum und halbrunder Apsis.
Erhalten: Ruine des Wohnturms, Mauerreste, Kapelle


Wohnturm

Der Wohnturm wurde aus Buckelquadern errichtet.
Form:rechteckig
Grundfläche:16,00 x 15,30 m
(max.) Mauerstärke:3,00 m


Kapelle

Patrozinium:St. Peter
Beschreibung:spätromanische Burgkapelle St. Peter sö des Turmstumpfs, rechteckiger Innenraum, halbrunde Apsis, nach 1962 restauriert

Außenansicht

Historie

um 1100/30erbaut
1134erwähnt
um 1200Umgestaltung der Burg in Buckelquaderbauweise; Neubau des Wohnturms
1464Instandsetzung der Burg durch Hans von Werdenberg
1487weitere Baumaßnahmen an der Burg
1633im Dreißigjährigen Krieg zerstört (Schweden unter General Horn?)
1978–1983Bestandsicherung der Ruine

Besitzer

ErbauerGraf Marquard von Veringen
1344 Graf Heinrich von Veringen verkauft die Rechte an Burg und Stadt mit den zugehörigen Dörfern an die Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg
Herren von Werdenberg
Gemeinde Veringenstadt



Literatur und Quellen

  Erwin Zillenbiller (Hrsg.): Stadtwerdung im Landkreis Sigmaringen - Burg und Stadt Veringespracn, Sigmaringen 1985
  Schmitt, Günter: Westalb. Burgenführer Schwäbische Alb 5, Biberach 1993
  Zimdars, Dagmar (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Baden-Württemberg II: Die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen, München 1997


Bilder




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