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Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Bezirk:Bodensee-Oberschwaben
LandkreisSigmaringen
Ort72511 Bingen-Hornstein
Lage:in Ortslage auf einem spornartigen Felsrücken oberhalb der Lauchert auf rund 650 m über NN
Koordinaten:48.111382°, 9.260052°
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Objekte im Umkreis



Beschreibung

Kernburg hinter der Schildmauer, viergeschossiges "Neues Schloss" mit Treppenturm ("Schneckenturm"), dreigeschossiger Torbau, Kornhaus, Langer oder Neuer Bau


Erhalten: Kapelle , Torhaus, Treppenturm, Mauerreste des Kornhauses, Reste der Schildmauer

Maße

Vorburg ca. 60 x 65 m
Torhaus ca. 7 x 16 m
Kornhaus ca. 16 x 40 m
Hochschloss ca. 23 x 32 m
Mauerstärke der Schildmauer 2,45 m, Länge ca. 18 m
Mauerstärke der Ringmauer 1,5 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Herren von Reischach1427/1501
Teile der Burg sind württembergisches Lehen1552
Freiherr Adam Bernhard von Hornstein–Göffingen1693/94
Fürst Anton Alois von Hohenzollern–Sigmaringen1787 Kauf
Familie von Hornstein–Grüningen1870

Historie

12./13.Jh. für die Herren von Hornstein errichtet
1190 (Hermann von Hornstein)
1244erwähnt
1247 (Ritter Heinrich von Hornstein)
1479zerstört
nach 1512Errichtung eines Neubaus
1696–1699Teilabbruch und Neubau des Schlosses
1818Umbau zur Zucht- und Strafanstalt
1869Aufgabe der Nutzung als Zuchthaus
1873bis auf Torhaus und Kapelle abgebrochen
nach 1900verfallen
seit 1989Sicherung der Ruine

Quellen und Literatur

  • Meyer,  Jürgen: Rittersitze, Festungen und Felsennester in der Region Alb-Donau,  Reutlingen 2014
  • Rotermund,  R.: Die ehemalige Schlosskapelle in Hornstein o. J.
  • Schmitt,  Günter: Donautal. Burgenführer Schwäbische Alb 3,  Biberach 1990
  • Schmitt,  Günter: Kaiserberge, Adelssitze - Die Burgen, Schlösser, Festungen und Ruinen der Schwäbischen Alb,  Biberach 2014
  • Uhl,  Stefan: Hornstein - Beiträge zur Geschichte von Burg, Familie und Herrschaft,  Ostfildern 1997