50 x 25 m großer zerklüfteter bis 30 m hoher senkrecht abfallender Felsklotz mit kleiner 24 x 20 m großer Kernburg unter Einbeziehung eines niedrigen Riffes und Felskopfes im nw Teil des Felsklotzes die Oberfläche in zwei Hälften teilend. Der Zugang erfolgt über eine bis zu 15 m breite und 14 m tiefe künstlich bearbeitete natürliche Schlucht mittels einer Eisenbrücke aus dem 19.Jh. Erhalten nur die Außenwände des Palas bis ca 5 m Höhe, Nordwand mit Buckelquader, Westwand mit Buckelquadern und glatten Tuffquadern. Ringmauer und Schildmauer verschwunden oder nur als Schuttwall erhalten. Im Südosten fällt der Burgfelsen in Stufen ab, hier gut erhaltene Reste eines doppelten Zwingers, auch eines Brunnens oder Zisterne.Romanische Bauteile:Buckelquader an der Außenwand des Palas, rechteckiges Zwillingsfenster
Plan der Burgruine Rosenstein von K. Koch, Aufnahme 1887 durch die königliche Forstverwaltung Württemberg
Skizze der Ruine Rosenstein von A. Seyffer, 1813