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Hornberg

Lage

Bundesland
Baden-Württemberg
Ort
74865 Neckarzimmern
Lage
sö von Neckarzimmern auf einem steilen Bergsporn über Neckar- und Steinbachtal
Koordinaten
49.31367°, 9.14618°

Beschreibung

Die langgestreckte Anlage beherrscht auf steilem Bergvorsprung das Neckartal. Sie besitzt mit dem Mantelbau an der südlichen Schmalseite das größte staufische Wohngebäude nördlich der Alpen, mit fast 3 Meter dicken Mauern und romanischen Rundbogendoppelfenstern. Zur Vorburg gehören außerdem die beiden Burgtore und die Wirtschaftsgebäude. Der Bergfried in der Kernburg an der höchsten Stelle der Anlage ist zur Hofseite abgeplattet. Man erreicht ihn über einen Treppenturm mit reich verziertem Renaissanceportal. Neben dem Bergfried befinden sich die Reste des Palas mit Staffelgiebel und die Burgkapelle.


Maße
Die Herren von Hornberg hatten die Burg als Lehen von den Herren von Lauffen. Die Anlage bestand eventuell ursprünglich aus zwei Burgen, da im 14.Jh. „dua castra“ bezeugt sind.


Grundriss

Bergfried

Zustand:erhalten
Zugänglich:ja
Höhe:33,00 m


Kapelle

Beschreibung:an die Schildmauer angebaute Burgkapelle, homogener Bau mit Maßwerkfenstern, spitzbogigem Eingang und Kreuzrippengewölbe


Historie

1123 (erste Erwähnung der Herren von „Horimberch“ oder „Horemberg“
Dienstmannen der Grafen von Lauffen)erwähnt
1184erwähnt
1366Erwähnung einer oberen und unteren Burg
nach 1467Umbau der Burg und Errichtung eines neuen Wohnhauses sowie der Burgkapelle
nach 1562Neubau des Palas
1573Vollendung des Treppenturms
1634im Dreißigjährigen Krieg beschädigt
1688im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört
1. Hälfte 19.Jh.Durchführung von Sicherungsarbeiten
1953Eröffnung des Burghotels
1963Eröffnung des Burgmuseums
2012Beginn von Sanierungsarbeiten
2018geplanter Abschluss der Sanierungsarbeiten

Hallo1
Wappen
Wappen der Familie von Berlichingen

Besitzer

ErbauerHerren von Hornberg (Stammsitz)
Bischöfe von Speyer
1467 Bischof Mathias von Speyer verkauft das Schloss Hornberg an den Weinsberger Ritter und Amtmann Lutz Schott
1517-23. Juli 1562 Götz von Berlichingen
Philipp Ernst von Berlichingen verkauft die Burg an den Amtmann von Amorbach
1602 Heinrich von Heußenstein
1612 Kauf für 58.000 rheinische Gulden Reinhard von Gemmingen
Freiherren von Gemmingen-Hornberg
Baron Dajo von Gemmingen-Hornberg



Literatur und Quellen

  Knauer, Nicolai, Baron Dajo von Gemmingen-Hornberg (Hrsg.): 2 Burgen Hornberg - Eine Exkursion durch die Burgen und ihre Geschichte, Neckarzimmern 2002
  Knauer, Nicolai: Hornberg - Verschmelzung zweier Burgen, (o.O.)
  Kress, W.W.: Burgen und Schlösser am Neckar, Leinfelden-Echterdingen 1991
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980
  Burg Hornberg, (o.O.)


Bilder




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