In der Zeit von 1420 bis zur Zerstörung im Bauernkrieg residierten insgesamt neun Deutschmeister auf der Burg, die zumeist auch in der Burgkapelle begraben wurden. Das Schloss besitzt einen ungefähr siebeneckigen Grundriss und ist eine relativ schmucklose, barocke Anlage mit einem allerdings prunkvollem Hauptportal. Beim Ausbau Anfang des 18.Jh. wurde aus Kostengründen auf den Abbruch des 35 m hohen Bergfrieds verzichtet. Die Gebäude sind um einen engen Innenhof gruppiert. Nach außen folgt im Abstand von wenigen Metern ein innerer Zwinger, der wiederum von einem äußeren Zwinger umgeben ist.