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  • Eintrittsgebühr
  • Heimathaus Siebenbürgen
  • Siebenbürgen-Museum
  • Alten- und Pflegeheim
  • Veranstaltungsort
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Horneck

Lage

Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
74831 Gundelsheim
Lage
nördlich des Ortes auf einem gegen den Neckar vorstoßenden Sporn
Koordinaten
49.28679°, 9.15645°

Beschreibung

In der Zeit von 1420 bis zur Zerstörung im Bauernkrieg residierten insgesamt neun Deutschmeister auf der Burg, die zumeist auch in der Burgkapelle begraben wurden. Das Schloss besitzt einen ungefähr siebeneckigen Grundriss und ist eine relativ schmucklose, barocke Anlage mit einem allerdings prunkvollem Hauptportal. Beim Ausbau Anfang des 18.Jh. wurde aus Kostengründen auf den Abbruch des 35 m hohen Bergfrieds verzichtet. Die Gebäude sind um einen engen Innenhof gruppiert. Nach außen folgt im Abstand von wenigen Metern ein innerer Zwinger, der wiederum von einem äußeren Zwinger umgeben ist.


Bezug zu anderen Objekten
Festsaal im zweiten Obergeschoss (heute


Bergfried

Zustand:erhalten
Zugänglich:nein
Form:quadratisch
Höhe:35,00 m


Historie

Mitte 12.Jh? für die Herren von Horneck errichtet
1238 („Ludovicus de Horneck“)
nach 1420unter Eberhard von Saunsheim wird die Burg fester Sitz der Deutschmeister
5. Mai 1525im Bauernkrieg niedergebrannt
1528–1533Wiederaufbau als Renaissanceschloss unter dem Baumeister Hans Kothe; der Hochmeistersitz wird jedoch nach Bad Mergentheim verlegt
1541Kaiser Karl V. übernachtet mit einem Gefolge von tausend Personen auf der Burg
1635während eines Ausbruchs der Pest ist die Burg Residenz für König Ferdinand III.
August 1646im Dreißigjährigen Krieg gibt der schwedische Feldmarschall Karl August von Wrangel den Befehl zur Zerstörung des Schlosses; gegen eine Zahlung von 10.000 Talern ändert er jedoch den Befehl
1688im Pfälzischen Erbfolgekrieg entgeht das Schloss gegen eine Zahlung von 100 Gulden der Zerstörung
1724–1732Baumeister Franz Keller errichtet einen neuen Barockbau
nach 1805Nutzung als Kaserne; Militärhospital und Amtssitz
1890–1960Nutzung als Kuranstalt
nach 1960Einrichtung eines Alten- und Pflegeheims und eines Museums der Siebenbürger Sachsen

Besitzer

ErbauerHerren von Horneck
1258 Konrad von Horneck überschreibt seinen gesamten Besitz Deutscher Orden
1805 Württemberg
1960 Hilfsverein „Johannes Honterus“ e.V.
2017 Verein siebenbürgisches Kulturzentrum Schloss Horneck



Literatur und Quellen

  Dähn, Karl-Heinz, Landkreis Heilbronn (Hrsg.): Burgenkundliche Wanderungen im Raum Heilbronn, (o.O.) 2001
  Gündisch, Konrad, Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V. (Hrsg.): Schloss Horneck - Geschichte in Wort und Bild, Regensburg 2020, ISBN 9-783791-731810
  Kress, W.W.: Burgen und Schlösser am Neckar, Leinfelden-Echterdingen 1991
  Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.): Heilbronn und das mittlere Neckarland zwischen Marbach und Gundelsheim. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 22, Stuttgart 1991
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980


Bilder




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