Die Spornlage könnte sich auch für eine Befestigung geeignet haben, wovon jedoch keine Spuren sichtbar sind. Das verschwundene Schloss einschließlich seiner Nebengebäude und Hofflächen füllte weitgehend das Areal (ca. 100x50m) des nach Osten ragenden Geländesporns, wobei das Herrenhaus einen Teil von dessen Südseite einnahm. Sein Nachfolger ist das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Forsthaus (heute privates Wohnhaus der Inhaber des Anwesens). Die heutige Bedeckung des Areals mit Gebäuden ist erheblich geringer. Mauerrest des ehemaligen Schlosses von Wander- und Reitweg auf Südseite sichtbar.
Erhalten: Kellermauern des ehemaligen Herrenhauses, heute überragt vom fast frei darüber schwebenden modernen Anbau des Forsthauses
Kupferstich von Michael Wening, 1726