In unmittelbarer Nachbarschaft der um 1035 erbauten ersten Holzkirche wurde um 1100 ein hoher steinerner romanischer Wehrturm errichtet, möglicherweise als Teil einer Befestigung, der bei der Erweiterung der Kirche 1473 durch das neue große gotische Kirchenschiff zu deren mächtigem Westturm wurde (weiterhin mit einfachem Zeltdach) und beim Wiederaufbau der Kirche 1655-1657 nach den schweren Schäden des Dreißigjährigen Krieges dann sein heutiges barockes Dach bekam. Zusätzlich hat St. Michael einen weiteren kleinen und schlanken Kirchturm, der auf den Ersatz der einstigen Holzkirche durch eine steinerne Kirche mit eigenem Turm 1270 zurück geht - damals noch getrennt vom benachbarten Wehrturm. Die heutige Bebauung um die Kirche herum könnte auf die Linien einer früheren Kirchhofbefestigung zurückgehen.
Erhalten: Wehrturm