Stadtumzug mit Rondellen, Wachtürmen und fünf Stadttoren sowie Wasserhindernissen (Teiche und angestaute Gräben). Die Stadtbefestigung wurde später durch Bastionen verstärkt: an die Elbe angelehnte Halbbastionen südlich bzw. nördlich des Schlosses, Ravelin vor dem Bäckertor, vorgeschobene Befestigung (ca. 300 m nördlich der Stadtmauer) aus zwei Halb- und drei Vollbastionen. Eine Brückenschanze am östlichen Elbufer sicherte die Elbbrücke. Mit dem Ausbau Torgaus zur sächsischen Elb- und Landesfestung (Festung Torgau) verlor die mittelalterliche Stadtmauer ihre Bedeutung. Dabei wurden u. a. auch die barocken Stadttore niedergelegt.
Erhalten: geringe Mauerreste
Kupferstich von Matthäus Merian, um 1650
Kupferstich von Matthäus Merian “Grundriß der Stadt Torgau” nach Dilich, 1650