Die kleine Turmburg Alt-Kalden lag auf einem sehr schmalen, nordwärts ziehenden Bergsporn zwischen dem Kaldener Bachtobel (westlich) und der Iller (östlich), die hier eine malerische, enge Schleife zieht. Durch die sehr steilen Spornflanken war die Position von der Natur her hervorragend geschützt, allerdings nagt insbesondere die Iller stark an der in sie abstürzenden, fast senkrechten Ostflanke des Sporns, von dem entsprechend häufig Teile in den Fluß abstürzen - 1515 fiel auch der Wohnturm der kleinen Burganlage einem solchen Bergsturz zum Opfer. Weitere Reste der Anlage stürzten in der Folge mit weiteren Abbrüchen in die Tiefe. Nach Süden hin als einziger leicht zugänglicher Seite trennt ein tiefer und breiter Halsgraben den Burgsporn von der südlich gelegenen Hochfläche, auf der die Nachfolgerburg Neu-Kalden errichtet wurde.
Erhalten: Halsgraben