romanische kastellartige Niederungsburg, spätgotishcer fünfgeschossiger Wohnbau, Reste doppelter Wälle und Gräben um das GutshausErhalten: Wohnbau, verbaute Reste, RinggrabenGatersleben besaß eine schon 964 erwähnte Rundburg, welche durch Wassergräben geschützt war. 1179 - 1183 erfolgte der Anbau eines viereckigen Kastells, vom Bischof von Halberstadt veranlasst. Die Bischöfe nutzten Gatersleben zur Abhaltung ihrer Sommersynoden. Während vom Kastell lediglich Grundmauern und Ringgraben erhalten sind, existiert aus romanischer Zeit noch ein Wohnturm, dessen Untergeschoss und die zwei Wohngeschosse romanischen Ursprungs sind. Im 13. Jh. wurde ein zusätzliches Geschoss als Rittersaal aufgesetzt. Weitere Zusatz- und Umbauten: 1460 Aufstockung mit Schießscharten und 1693 der heutige Dachstuhl.