langgestreckter zweigeschossiger Putzbau über hohem Souterrain, dreiachsiger frontispizbekrönter Mittelrisalit, prachtvolles barockes Hofportal, bekrönt von der Halbfigur des FürstenAnstelle der mittelalterlichen Burganlage, (1301 als Castrum erwähnt, vermutlich jedoch älter), ließen die Fürsten von Anhalt nach 1417 eine einfache barocke Schlossanlage errichten, welche nur zeitweilig als Residenz genutzt wurde. Bemerkenswert ist ein Eingangsportal mit figürlichem Schmuck. Im Schloss lebte Wilhelm von Kügelgen in den Jahren 1836 bis 1863 als Kammerherr des letzten Fürsten von Anhalt-Bernburg und verfasste seine Lebenserinnerungen, die in das deutsche Kulturerbe eingegangen sind.