90 x 27m große zweiteilige Anlage auf einem Bergrücken in baumfreier Lage über dem Karthäusertal. Ursprünglich 32 m, heute noch 25 m hoher Bergfried von 6,5 x 6,5m (sogenannter reduzierter Wehr-Bergfried). Großer viergeschossiger rechteckiger Palas, ursprünglich mit Zinnenkranz (Reste) auf 29 x 13,6 m. Südseite des Palas (Talseite) mit gewaltiger Futtermauer, dadurch 25 m–27 m Höhe. Kernburg umgeben von schmalem Zwinger (Resten) mit dem 8m hohen Stumpf des runden Brunnenturmes an der Südseite. Im Westen erweitert sich der Zwinger zu einer doppelten Vorburg mit hohen Resten von Gebäuden und Ringmauer. An Nord-, Ost- und Westseite vollständig Erhalten doppelte Wall-/Grabenanlage. Außen 5 m hoher Wall mit 20 m–30 m breitem Sohlgraben, dahinter innerer 12 m hoher Wall mit 15m breitem und besonders tiefem Sohlgraben. Halsgraben mit Brücke zum eingebettetem Vorgeländer, wahrscheinlich Standort des Wirtschaftshofes.Romanische Bauteile:Glatte und eingestreute Buckelquader am Bergfried und Palas, Kanten am Bergfried aus Buckelquadern
Der Bergfried wurde als Frontturm angelegt.