Die ursprüngliche Wasserburg, vom Kloster Corvey als Absicherung von dessen Besitzungen in der Gegend im frühen Mittelalter erbaut, wurde im 17. Jahrhundert mit Ausnahme der Keller und zweier Türme auf ihrer Westseite abgerissen und durch das barocke schloßartige Herrenhaus ersetzt, in das die Kellergewölbe und die beiden alten Türme als Ecktürme in umgebauter Form integriert wurden. Östlich schließt sich ein barockes Wirtschaftsgebäude mit 3 noch erhaltenen runden Ecktürmen, sowie ein kleiner Park an, außerdem ein paar weitere Wirtschaftsgebäude des 20. Jahrhunderts. #B#arockes Herrenhaus mit Kellern und zwei runden Ecktürmen auf der Westseite noch von der vorherigen Wasserburg, im späten 19. Jahrhundert in Details verändert (u.a. Zinnenkranz auf dem südwestlichen Rundturm). Zweiarmige Freitreppe auf der Ostseite zum Hof und Park hin, im nordöstlichen Eckturm Reste der ehemaligen Burgkapelle (bunte Fenster). Barockes Wirtschaftsgebäude mit 3 noch erhaltenen Ecktürmen, kleiner Park. Direkt westlich des Schlosses liegt auf der anderen Wegseite auf dem Hügel das verwilderte ehemalige Erbbegräbnis der Schloßeigner mit Gräbern der Eignerfamilie von Forcade de Biaix, der das Schloß von 1873 bis 1935 gehörte.
Eine Wasserburg wurde im frühen Mittelalter durch das Kloster Corvey zur Sicherung ihrer Besitzungen in der Umgebung angelegt.