Burg Keseburg

Burgrest in Vöhl-Ederbringhausen

Alternativname(n)
Keseberg

Lage
Land:Deutschland
Bundesland:Hessen
Bezirk:Kassel
Landkreis:Waldeck-Frankenberg
Ort:34516 Vöhl-Ederbringhausen
Lage:hoch auf einem Gipfel
Geographische Lage:51.128139°,   8.883389°
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Beschreibung
Ovale, durch einen Quergraben halbierte Hauptburg

Die Keseburg wurde um 1144 erbaut und war im Besitz der Vögte von Keseberg (Caseberch). 1186 gelangt die ziegenhainsche Burg an Thüringen. 1233 kommt die Burg in hessischen Besitz. 1277 zerstört Landgraf Heinrich I. nach einem Bündnis der Vögte von Keseberg und den Grafen von Ziegenhain gegen Hessen die Burg und übergibt den Berg dem Kloster Haina. 1342 wurde als Ersatz für die Keseburg von Landgraf Heinrich II. die Burg Hessenstein erbaut.

Erhalten: Bergfriedstumpf, Reste der Hauptburg


Bergfried

Form:rund
Außendurchmesser:11,00 m
(max.) Mauerstärke:2,50 m

Turm

 Gerold Rosenberg (Diskussion) / CC BY-SA

Besitzer

Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Herren von Kesebergals Erbauer
Thüringen1186
Hessen1233
Herren von Wildungen

Historie
um 1144 für die Herren von Keseberg errichtet
1144 („Caseberch“)
1277von Landgraf Heinrich I. im Streit mit dem Mainzer Erzbischof vollständig zerstört
1342Landgraf Heinrich II. erbaut als Ersatz für die Keseburg die Burg Hessenstein

Objekte im Umkreis von 5 Kilometern
NameOrtArtDistanz
(km)
Bild
Burg HessensteinVöhl-EderbringhausenBurg1.04
Burg Burg über dem BackofenVöhl-SchmittlotheimBurg4.05
Burg MückenburgVöhl-KirchlotheimBurg4.29
Schloss ReckenbergLichtenfels-FürstenbergSchloss4.73
Schloss ViermündenFrankenberg (Eder)-ViermündenSchloss4.77

Quellen und Literatur
  Cremer, Folkhard / Wolf,  Tobias Michael (Bearb.) [2008]:  Hessen I: Regierungsbezirke Gießen und Kassel. Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, München 2008
  Dursthoff, Lutz (Redaktion) [1987]:  Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe, Frankfurt am Main 1987


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