120 x 105 x 30 x 70 m große Gesamtanlage mit gemauertem 10–29 m breitem Ringgraben und Konterescarpe, die als äußere turmlose Ringmauer ausgebildet ist. Innere Burg 50 x 65 m mit vier erhaltenen runden Flankentürmen von 6,5 m Durchmesser und einen in Resten erhaltenen Flankierungsturm. Die Grundmauern dieser Umfassung stammen teilweise aus der Zeit um 1250, wobei der große mit dem erhaltenen Wohngebäude und der Ruine 1552–1575 stammt. Schönes Renaissance-Burgtor mit Schwalbenschwanzzinnen. Freistehend im Zentrum der 9,8 x 9,8 m große mit 3,2m starken Mauern versehene heute 33 m hohen Bergfried. In den unteren Geschossen romanisch (quadratischer Teil) und in ein Oktogon übergehend (Renaissance). Die Anbauten des Bergfrieds sind ebenfalls romanisch. Diese Burg war sehr klein und bestand nur aus dem Turm und zwei Gebäudeflügeln mit einem engen Innenhof. 1250 wurde dann der großzügige Ausbau mit Flankentürmen begonnen, aber infolge der zusammenbrechenden Stauferdynastie nicht mehr fertiggestellt. Jakob Fugger setzte dann 300 Jahr später den Ausbau auf altem Grundriss in Buckelquaderbauweise fort.Romanische Bauteile:Buckelquader am Bergfried und dem Sockel der Ringmauer wie auch den Flankentürmen