140 m lange und 60 m breite Anlage auf 150 m hohem an allen Seiten steil abfallendem Bergkegel ohne Graben und Zwinger. Erhalten nur die ergrabenen Reste, diese teilweise konservierend erhöht. Erhalten hat sich ein 40m langes, bis zu 4m hohes und über 2m starkes Mauerstück der Ringmauer. Einer der Bergfriede (Mannsturm) ragt innenseitig noch 5,5m hoch über dem Boden. Außenmaß wahrscheinlich 9–10 m. Erh ebenso die Trennmauer mit Buckelquader, die um 1200 die Burg in zwei Hälften teilte. Mit Bodenradar konnten im Jahr 2008 die Fundamente zweier weiterer Bergfriede festgestellt werden, wobei der sogen Bubenturm den Mannsturm an Größe übertrifft. Dieser stand nich auf der äußersten Westspitze sonder deutlich frei hinter der Ringmauer. Der östliche Bergfried stand in der Mitte der östlichen Hälfte an der Nordseite. Nimmt man die Zeichnung von Martin Crusius hinzu, stand der Palas in der Westhälfte nahe des Bubenturms. Das heute ausgegrabene Gebäude hat nichts mit dem romanischen Baubestand zu tun. (Text: Lutz Hatop)
Burgareal ca. 140 x 60 m