Nutzung
  • frei zugängliche Ruine

Greifenstein

Lage
Bundesland
Thüringen
Landkreis
Ort
37308 Geismar-Großtöpfer
Lage
ca. 2.000 m westlich Großtöpfer auf steilem Bergkegel
Koordinaten
51.22942°, 10.11212°
Beschreibung

Anlage mit Vor- und Hauptburg, runder Bergfried auf dem erhöhten Areal im Norden, Kellergewölbe, Mauerreste des Palas, einfaches Sandsteinquadermauerwerk ohne besondere architektonische Details

Erhalten: Reste des Bergfrieds, Mauer- und Gewölbereste

Im Greifensteiner Wald, südlich von Pfaffschwende, liegt auf dem Schlossberg die Ruine der mittelalterlichen Burg Greifenstein. Die ehemalige Raubritterburg wurde im Mittelalter mehrmals zerstört. Heute sind nur noch Reste des Turns und des Kellergewölbes zu finden.
Bergfried
Form
rund
Höhe
5,00 m
Außendurchmesser
10,00 m

Historie

1397
(im Zusammenhang mit der Aufforderung des Mainzer Erzbischofs zur Zerstörung der Raubburgen erwähnt)
14.Jh.
Durchführung von Aus-/Umbauten
1397
wegen Raubrittertums zerstört
2. Hälfte 16. Jh.
verfallen
bis 1661
von einem kurmainzischen Vogt bewohnt

Besitzer

Erzbischöfe von Mainz
Herren von Bülzingslöwn



Literatur und Quellen

  Groß, Dr. Lothar / Sternal,  Bernd: Thüringer Burgen, Schlösser und Wehrbauten - Band 2, Quedlinburg 2019
  Köhler, Michael: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze, 2.00. Aufl., (o.O.) 2003, ISBN 978-3-91014-196-4
  Rudolph, Benjamin, Deutsche Burgenvereinigung (Hrsg.): Die Burgruine Greifenstein bei Großtöpfer im oberen Eichsfeld (Thüringen) - Geschichte und Bestand, in: Zeitschrift „Burgen und Schlösser” 2/2011, S. 87ff, Braubach/Rhein 2011


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Schloss Wolfsbrunnen Meinhard-Schwebda 2,88 km
Herrenhaus Schwebda Meinhard-Schwebda 4,04 km
Walrabshof (Schwebda) Meinhard-Schwebda 4,05 km
Herrenhaus Volkerode Volkerode 4,09 km
Herrenhaus Grebendorf Meinhard-Grebendorf 4,28 km
Herrenhaus Ershausen Schimberg-Ershausen 4,49 km
Herrenhaus Wiesenfeld Wiesenfeld 4,50 km
Herrenhaus Ershausen Schimberg-Ershausen 4,58 km

Kommentare

  1. Image
    Wolfgang Kassebeer2024-04-01 11:56:59

    Offenbar wird der hintere Teil des Kellers manchmal bewohnt. Dort befand sich eine elektrische Batteriebeleuchtung durch den Raum gespannt, ein Holzofen mit Auslass zum vorderen Fenster, vorgefertigtes Brennholz und eine Kiste Bier. Die Feuerstelle vor dem Turm macht keinen guten Anblick. Wenn man auf den Schlossberg aufsteigen will von 51,228444° N / 10,109166° O sollte es einige Tage vorher nicht geregnet haben. Der unbefestigte Waldweg ist bei Nässe sehr matschig und teilweise in Verbindung mit dem Laub sehr glitschig. Erst auf den letzten 50m vor der Burg wird er trockener. Dasselbe gilt auch für den Weg von der gegenüberliegenden Seite mit Startpunkt bei 51,229266° N / 10,115718° O Beeindruckend sind auch der Graben und der Wall auf der Nordseite der Anlage. Für den interessierten Besucher gibt es deshalb auch eine Menge zu sehen.

  2. Image

    Bedauerlich das sich niemand in Verantwortung sieht den totalen Verfall dieser Ruine zu stoppen bzw. aufzuhalten. Beeindruckend sind die mächtigen Quader des Bergfrieds die sicherlich bis ins 13 Jahrhundert zurück reichen. Deutlich zu sehen ist außerdem das der Bergfried in die Ringmauer eingebunden war. Der Palas an der südost Seite hatte wohl eine L-Form und dürfte wohl das einzige Gebäude gewesen sein,mehr läßt das geringe Burg-Areal nicht zu.

  3. Image