Anlage mit Vor- und Hauptburg, runder Bergfried auf dem erhöhten Areal im Norden, Kellergewölbe, Mauerreste des Palas, einfaches Sandsteinquadermauerwerk ohne besondere architektonische Details
Erhalten: Reste des Bergfrieds, Mauer- und Gewölbereste
Offenbar wird der hintere Teil des Kellers manchmal bewohnt. Dort befand sich eine elektrische Batteriebeleuchtung durch den Raum gespannt, ein Holzofen mit Auslass zum vorderen Fenster, vorgefertigtes Brennholz und eine Kiste Bier. Die Feuerstelle vor dem Turm macht keinen guten Anblick. Wenn man auf den Schlossberg aufsteigen will von 51,228444° N / 10,109166° O sollte es einige Tage vorher nicht geregnet haben. Der unbefestigte Waldweg ist bei Nässe sehr matschig und teilweise in Verbindung mit dem Laub sehr glitschig. Erst auf den letzten 50m vor der Burg wird er trockener. Dasselbe gilt auch für den Weg von der gegenüberliegenden Seite mit Startpunkt bei 51,229266° N / 10,115718° O Beeindruckend sind auch der Graben und der Wall auf der Nordseite der Anlage. Für den interessierten Besucher gibt es deshalb auch eine Menge zu sehen.
Bedauerlich das sich niemand in Verantwortung sieht den totalen Verfall dieser Ruine zu stoppen bzw. aufzuhalten. Beeindruckend sind die mächtigen Quader des Bergfrieds die sicherlich bis ins 13 Jahrhundert zurück reichen. Deutlich zu sehen ist außerdem das der Bergfried in die Ringmauer eingebunden war. Der Palas an der südost Seite hatte wohl eine L-Form und dürfte wohl das einzige Gebäude gewesen sein,mehr läßt das geringe Burg-Areal nicht zu.