Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, später wichtigstes Benediktinerkloster in Bayern. Vom Spätmittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts nahm die klösterliche Bebauung einschließlich wehrhafter Klostermauer mit etlichen Türmen (siehe Abbildung von 1590) die gesamte Halbinsel ein und wurde erst nach der Säkularisation durch Abriss der westlichen Teile (u.a. Wirtschaftshof, Marstall, Gästequartiere – heute Park auf der äußeren Halbinsel, sowie der Ummauerung) ab ca. 1810 auf die heutige dreistöckige Vierseitanlage mit zwei Innenhöfen reduziert und gleichzeitig zum Schloß umgestaltet, wobei die ehemalige Abteikirche – später Schloss- und heute Tegernseer Pfarrkirche St. Quirinus das Herzstück bildet.
Benediktiner