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  • Besichtigung wegen Einsturzgefahr verboten
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Speckfeld

Lage
Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
97348 Markt Einersheim
Lage
ca. 2.500 m nordöstlich von Markt Einersheim auf einem nach Westen vorgeschobenen Bergsporn (Schlossberg)
Koordinaten
49.69860°, 10.32248°
Beschreibung

Die Höhenburg Speckfeld war einst eine wehrhafte Anlage, wovon noch die Wälle der Vorburgen und die Gräben zeugen. Die rechteckige Anlage entstand an der wichtigen Reichsstraße Nürnburg-Würzburg-Frankfurt. Auffälligster Rest der Burganlage ist die ca. 15 Meter hohe Mauer mit drei Fensteröffnungen und einem Torbogen. Es ist eine Seitenwand des ehemaligen Torturms, der zugleich auch Bergfried war und „Frankenland“ genannt wird.

Erhalten: Mauerreste, Gewölbe

Die Ruine des Turmes wird „Frankenland“ genannt.

Reliefansicht im BayernAtlas

Historie

um 1200
für die Grafen von Speckfeld errichtet
1212?
erwähnt
1525
im Bauernkrieg zerstört und anschließend wieder aufgebaut
1558
abgebrannt
1618/48
im Dreißigjährigen Krieg mehrfache Plünderung durch schwedische Truppen
nach 1713
verfallen und abgebrochen
1991
Sicherung der Ruine

Besitzer

ErbauerGrafen von Speckfeld
Grafen von Hohenlohe
1412 Schenken von Limpurg
1713 Grafen von Rechtern-Limpurg-Speckfeld



Literatur und Quellen

  Bosl, Dr. Karl (Hrsg.): Bayern. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 7, 3.00. Aufl., Stuttgart 1981
  Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern: Würzburg - Karlstadt - Iphofen - Schweinfurt. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern 27, Mainz 1975


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