Alternativname(n)  Bremberg
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
  • Aussichtsplattform
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Tags

Bramberg

Lage

Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
96106 Ebern-Bramberg
Lage
auf dem 494 m hohen Basaltkegel des Brambergs
Koordinaten
50.10839°, 10.63492°

Beschreibung

Von der ersten Anlage blieben vermutlich die mächtingen Ring- und Halsgräben erhalten. Bei der heutigen Anlage handelt es sich um eine sogenannte Randhausburg. Sie besaß vermutlich keinen Bergfried. Der Burghof wird nach NW durch einen jüngeren Gebäudetrakt begrenzt. Im SO der Anlage befindet sich der ältere Gebäudetrakt (Kernburg) mit spitzbogigen Burgtor. Das Gebäudeinnere war teilweise eingewölbt.
Erhalten: Umfassungsmauern


Historie

1108 (Erwähnung der Edelfreien Brüder Hermann und Stephan von Bramberg unter den Rittern des Hochstifts Bamberg)
um 1168der Bischof von Würzburg erwirkt mit einer fingierten Anklage den kaiserlichen Befehl zur Schleifung der Burg
14.Jh.Wiederaufbau durch das Hochstift Würzburg
1338Erwähnung von „Haus und die Kemenate oberhalb des Tores zu Brambergk“ als Würzburger Amt
1525die Burg wird im Bauernkrieg beschädigt
nach 1525Anbau eines Torturms und Umgestaltung der Kernburg
1560beginnender Verfall der Burg nach Entstehung des Doppelamtes Bramberg–Raueneck
1955Stilllegung des Bastaltsteinbruchs; dem der nordöstliche Teil der Burgruine zum Opfer fiel
1974–1979bauliche Sicherung der Anlage
April 2022Einweihung der neuen Aussichtsplattform

Besitzer

ErbauerHerren von Bramberg (Stammsitz)
nach 1168 Bistum Würzburg
Forstamt Ebern



Literatur und Quellen

  Bosl, Dr. Karl (Hrsg.): Bayern. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 7, 3.00. Aufl., Stuttgart 1981


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