Alternativname(n)  Haut-Kœnigsbourg, Königsberg, Staufen, Staufenberg
Nutzung
  • Eintrittsgebühr
  • Burgführungen
  • Veranstaltungsort
  • Gaststätte
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Hohkönigsburg

Lage

Region
Grand-Est
Département
Bas-Rhin
Arrondissement
Canton
Sélestat
Ort
67600 Orschwiller
Lage
am Osthang der Vogesen auf einem 757 m hohen Bergkegel
Koordinaten
48.24944°, 7.34437°

Beschreibung

ursprünglich romanische Anlage mit „Westbastion („Großes Bollwerk“, Schildmauer und Nordturm), oberer Burghof, Hochschloss mit Mantelmauer, Bergfried, unterem Burghof und östlichem Vorwerk („Sternbastion“), Palas mit romanischer Fenstergruppe, neugotischer Treppenturm, rundbogiges Löwentor mit romanischen Türsturz

Trotz bauhistorischer Unkorrektheiten ist die Burg eines der bedeutendsten Werke des späten Historismus im deutschsprachigen Bereich.


Maße
Länge der Gesamtanlage ca. 400 m
Breite der Anlage an der schmalsten Stelle ca. 30 m
Mauerstärke des "Großen Bollwerks" bis zu 9 m

Herkunft des Namens
Ab ungefähr 1192 wird die Burg „Königsberg“ genannt. Der Name Hohkönigsburg für die Burg setzte sich ab 1453 durch.


Grundriss

Kapelle

Beschreibung:Burgkapelle im Südflügel des Wohnbaus


Historie

um 1115erbaut
1147 („castrum estufin“)
1157 (Familie von „Cuningesberg“)
1267 („Kunegesberc“)
1462als Raubnest der Mey von Lambsheim durch eine Allianz der oberrheinischen Städte zerstört
um 1479Wiederaufbau der Burg als Festungsschloss der frühen Renaissance durch die Habsburger Landvögte Oswald und Wilhelm von Thierstein
um 1560Bau der Sternbastion
1633im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen beschädigt und in der Folge verfallen
1899–1908Wiederaufbau und Restaurierung der Burg als Denkmal der Hohenzollerndynastie ( Bodo Ebhardt); die Kosten belaufen sich auf 2;3 Millionen Reichsmark
1993Abschluss einer vollständigen Sanierung

Besitzer

ErbauerHerzog Friedrich II. von Schwaben
13. Jh. als Lehen Herzöge von Lothringen
Mey von Lambsheim
Grafen von Thierstein (1479 als Habsburger Lehen
1517 ausgestorben)
1517 Habsburg
1865–1899 Stadt Sélestat
1899 als Schenkung Kaiser Wilhelm II.
1918-2006 französischer Staatsbesitz
1. Januar 2007 Département Bas-Rhin



Literatur und Quellen

  Biller, Thomas / Metz,  Bernhard: Die Hohkönigsburg im Mittelalter - Geschichte und neue Bauforschung, Ostfildern 2020, ISBN 978-3799514538
  Leistikow, Dankwart, Deutsche Burgenvereinigung (Hrsg.): Die romanischen Architekturteile der Hohkönigsburg, in: Zeitschrift „Burgen und Schlösser” 77/2, S. 121ff, Braubach/Rhein 1977
  Neugebauer, Manfred: Die Hohkönigsburg - Mächtige Burg der Staufer, Duisburg 2010
  Richez, Jean-Claude: Hohkönigsburg - Das Märchenschloss der Hohenzollern, (o.O.) 1991
  Wolff, Felix: Elsässisches Burgenlexikon, Frankfurt/Main 1979


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