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Burgen in Bayern
Landkreis Bayreuth
Schloss Freienfels
Schloss in Hollfeld-Freienfels
12.4.2025
Admin
6
ID: #2007
Nutzung
Privatbesitz;Führungen nach Vereinbarung
Links
Schloss Freienfels
Gemeinde Hollfeld
Lage
Land
Deutschland
Bundesland
Bayern
Landkreis
Bayreuth
Ort
96142 Hollfeld-Freienfels
Adresse
Freienfels 56
Lage
auf einem etwa 40 m hohen Dolomitfelsen über Ostufer der Wiesent
Koordinaten
49.96045°
,
11.25467°
Beschreibung
Innenausstattung
Standort auf freiem Grund, auf „freiem Fels“
Maße
Gut sichtbar erhebt sich über dem Ort das von den Herren von Aufseß begründete Schloss, zuletzt 1693 - 1701 neu erbaut. Es ist vom Tal durch steil abfallenden Fels und von der Bergseite durch zwei Gräben geschützt.
Bezug zu anderen Objekten
Räume mit Stuckarbeiten des Bamberger Hofstuckateurs Franz Jacob Vogel
Kapelle
Beschreibung:
Die Schlosskapelle ist heute katholische Pfarrkirche.
Historie
um 1283/1300
erbaut
1338
(Ersterwähnung beim Tode Ottos I. von Aufseß, die Burg ist freies Eigen)
1525
Zerstörung der Burg im
Bauernkrieg
durch die Hollfelder; anschließend Wiederaufbau durch Ritter Pankraz von Aufseß
1616
Jakob Siegmund von Schaumberg und der Hollfelder Vogt Eppenauer erstürmen mit einigen hundert Mann die Burg
1618/48
Besetzung der Burg im
Dreißigjährigen Krieg
durch die Schweden und die Bamberger
1693/1701
Abbruch der alten Burg und Neubau eines barocken Schlosses für den Domdechanten Karl Siegmund von Aufseß
1718
Ausbau des Schlosses zur kleinen Residenz unter Philipp Friedrich von Aufseß
1806
Nutzung als Kriegsgefangenenlager im 4. Koalitionskrieg
1921–1926
Restaurierung des Schlosses
seit 2014
wieder teilweise zugänglich für Veranstaltungen und Führungen
April 2021
Beginn von Sanierungsarbeiten an Dach und Fassade
Besitzer
Erbauer
Ritter Otto von Aufseß
1374
Albrecht II. von Aufseß trägt seine Anteile an den Burgen Unteraufseß und Freienfels dem Burggrafen Friedrich V. zu Lehen auf
die Brüder Heinrich II. und Konrad III. von Aufseß tragen ihre Anteile an Freienfels dem Bamberger Bischof zu Lehen auf
1378
darauf kommt es zur Fehde zwischen den Aufseß und dem Burggrafen zu Nürnberg
1510
der letzte freieigene Rest der Burg wird dem Hochstift zu Lehen aufgetragen
1681
die Herren von Aufseß lösen das Lehen vom Bistum Bamberg aus
Verkauf der ruinösen Anlage an den Domkapitular von Bamberg und Würzburg
1690
Carl Siegmund von Aufseß
Verkauf des Schlosses durch die Familie von Aufseß
nach 1867
wechselnde Besitzer des Schlosses
21. April 1921
Verkauf des Schlosses durch Joseph Ferdinand Graf von Spreti an den Fabrikanten und Geheimen Kommerzienrat Edmund Meinel von Tannenberg
1949
Land Bayern
1966
Familie Roß
2013
Stephanie Badenheuer und ihr Mann Dominik Weiss
Literatur und Quellen
Bauriedel, Rüdiger / Konrad-Röder, Ruprecht, Landkreis Bayreuth (Hrsg.):
Mittelalterliche Befestigungen und niederadelige Ansitze im Landkreis Bayreuth, Bayreuth 2007
Breuer, Tilmann (Bearb.):
Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bayern I: Franken, München 1999
Eckert, Toni / Fischer, Susanne / Freitag, Renate / Hofmann, Rainer / Tausendpfund, Walter, Gebietsausschuss Fränkische Schweiz (Hrsg.):
Die Burgen der fränkischen Schweiz - Ein Kulturführer, 2.00. Aufl., (o.O.) 2015
Kunstmann, Helmut:
Die Burgen der nordwestlichen und nördlichen Fränkischen Schweiz. Darstellungen aus der Fränkischen Geschichte 20, 2.00. Aufl., Insingen 2000, ISBN 978-3-7896-0683-0
Voit, G.:
Eine Burgenreise durch die Fränkische Schweiz, Erlangen und Jena 1984
Bilder
Gemeinde Hollfeld
Dieter Thurm, Kleinostheim
Dieter Thurm, Kleinostheim
Dieter Thurm, Kleinostheim
Dieter Thurm, Kleinostheim
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