Nutzung
  • Privatbesitz;Führungen nach Vereinbarung
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Freienfels

Lage

Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
96142 Hollfeld-Freienfels
Adresse
Freienfels 56
Lage
auf einem etwa 40 m hohen Dolomitfelsen über Ostufer der Wiesent
Koordinaten
49.96045°, 11.25467°

Beschreibung

Innenausstattung
Standort auf freiem Grund, auf „freiem Fels“



Maße
Gut sichtbar erhebt sich über dem Ort das von den Herren von Aufseß begründete Schloss, zuletzt 1693 - 1701 neu erbaut. Es ist vom Tal durch steil abfallenden Fels und von der Bergseite durch zwei Gräben geschützt.

Bezug zu anderen Objekten
Räume mit Stuckarbeiten des Bamberger Hofstuckateurs Franz Jacob Vogel


Kapelle

Beschreibung:Die Schlosskapelle ist heute katholische Pfarrkirche.


Historie

um 1283/1300erbaut
1338 (Ersterwähnung beim Tode Ottos I. von Aufseß, die Burg ist freies Eigen)
1525Zerstörung der Burg im Bauernkrieg durch die Hollfelder; anschließend Wiederaufbau durch Ritter Pankraz von Aufseß
1616Jakob Siegmund von Schaumberg und der Hollfelder Vogt Eppenauer erstürmen mit einigen hundert Mann die Burg
1618/48Besetzung der Burg im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden und die Bamberger
1693/1701Abbruch der alten Burg und Neubau eines barocken Schlosses für den Domdechanten Karl Siegmund von Aufseß
1718Ausbau des Schlosses zur kleinen Residenz unter Philipp Friedrich von Aufseß
1806Nutzung als Kriegsgefangenenlager im 4. Koalitionskrieg
1921–1926Restaurierung des Schlosses
seit 2014wieder teilweise zugänglich für Veranstaltungen und Führungen
April 2021Beginn von Sanierungsarbeiten an Dach und Fassade

Besitzer

ErbauerRitter Otto von Aufseß
1374 Albrecht II. von Aufseß trägt seine Anteile an den Burgen Unteraufseß und Freienfels dem Burggrafen Friedrich V. zu Lehen auf
die Brüder Heinrich II. und Konrad III. von Aufseß tragen ihre Anteile an Freienfels dem Bamberger Bischof zu Lehen auf
1378 darauf kommt es zur Fehde zwischen den Aufseß und dem Burggrafen zu Nürnberg
1510 der letzte freieigene Rest der Burg wird dem Hochstift zu Lehen aufgetragen
1681 die Herren von Aufseß lösen das Lehen vom Bistum Bamberg aus
Verkauf der ruinösen Anlage an den Domkapitular von Bamberg und Würzburg
1690 Carl Siegmund von Aufseß
Verkauf des Schlosses durch die Familie von Aufseß
nach 1867 wechselnde Besitzer des Schlosses
21. April 1921 Verkauf des Schlosses durch Joseph Ferdinand Graf von Spreti an den Fabrikanten und Geheimen Kommerzienrat Edmund Meinel von Tannenberg
1949 Land Bayern
1966 Familie Roß
2013 Stephanie Badenheuer und ihr Mann Dominik Weiss



Literatur und Quellen

  Bauriedel, Rüdiger / Konrad-Röder,  Ruprecht, Landkreis Bayreuth (Hrsg.): Mittelalterliche Befestigungen und niederadelige Ansitze im Landkreis Bayreuth, Bayreuth 2007
  Breuer, Tilmann (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bayern I: Franken, München 1999
  Eckert, Toni / Fischer,  Susanne / Freitag,  Renate / Hofmann,  Rainer / Tausendpfund,  Walter, Gebietsausschuss Fränkische Schweiz (Hrsg.): Die Burgen der fränkischen Schweiz - Ein Kulturführer, 2.00. Aufl., (o.O.) 2015
  Kunstmann, Helmut: Die Burgen der nordwestlichen und nördlichen Fränkischen Schweiz. Darstellungen aus der Fränkischen Geschichte 20, 2.00. Aufl., Insingen 2000, ISBN 978-3-7896-0683-0
  Voit, G.: Eine Burgenreise durch die Fränkische Schweiz, Erlangen und Jena 1984


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