annähernd quadratisches Burgplateau mit Resten eines quadratischen Gebäudes, Anlage von Wassergraben und Wall umgeben
Erhalten: Wälle, Gräben, Mauerstumpf
Langeleben war ursprünglich ein fränkischer Forsthof, später Sitz eines Rittergeschlechts von Langeleben. 1258 wird urkundlich erstmalig die mittelalterliche Wasserburg genannt und gehört zu einer Reihe von Höhenburgen im Elm, die der ersten Höhenbesiedlungen zuzuordnen sind. Nach einem häufigen Besitzerwechsel wurde die bereits 1626 verwahrloste Burg von den kaiserlichen Truppen im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört. Nachdem die Burgruine in den Besitz von Herzog August Wilhelm von Braunschweig überging, ließ er sich westlich der Burgruine vom Baumeister Hermann Korb ein Jagdschloss mit Wirtschaftshof sowie ein Lustgarten errichtet. Das Fachwerkschloss wurde 1830 wegen Baufälligkeit abgebrochen, erhalten sind die Parkreste, die Teiche sowie das Quellhaus mit Quellgrotte.
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