Alternativname(n)  Vyneburch
Nutzung
  • Privatbesitz
Links

Vienenburg

Lage
Bundesland
Niedersachsen
Landkreis
Ort
38690 Goslar-Vienenburg
Adresse
Burgweg 2
Lage
im Südteil von Vienenburg
Koordinaten
51.94766°, 10.56376°
Beschreibung

abgerundeter Burgplatz, ringsumlaufende Mantelmauer, Pächterhaus auf der Westseite, Pforthaus auf der Ostseite, tiefer Graben

Erhalten: Bergfried, einzelne Gebäude

Die Vienenburg wurde vermutlich aus den Steinen der zerstörten Harliburg erbaut. Der abgerundete Burgplatz umfasst ca. 85 x 125 m. Der runde Bergfried befindet sich in der Mitte der Anlage, daneben die Grundmauern des zerstörten Palas mit den Maßen 8 x 20 m. Die Anlage wird von einer großenteils erhaltenen Mantelmauer eingefasst, an die innen die Gutsgebäude angelehnt sind, diese teilweise mit Fachwerk oberhalb der Ringmauer. An der Westseite der Anlage befindet sich das Pforthaus mit fürstbischöflich Hildesheimer Wappenstein von 1725. An der Westseite befindet sich das umgebaute Pächterhaus. Weitere Gebäude auf dem Burggelände sind die Molkerei und das Brauhaus aus dem 17.Jh.
Funktion

Ehemalige Grenzfeste des Bistums Hildesheim.

Maße
Burgplatz ca. 85 x 125 m
Palas ca. 8 x 20 m
Mauerstärke der Mantelmauer ca. 1 m
Bergfried
Zustand
erhalten
Zugänglich
eingeschränkt
Form
rund
Höhe
24,00 m
Außendurchmesser
8,00 m
Höhe des Eingangs
8
(max.) Mauerstärke
2,73 m
Bergfried
<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgweg_2_(Vienenburg)_Burgfried_P1150821.jpg">Goldmull</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons
Kapelle
Beschreibung
Kapelle von 1402

Historie

um 1300
erbaut
1306
(erste urkundliche Erwähnung der „Vieneburch“, in der Graf Burchard VII. urkundet)
1523
nach der Hildesheimer Stiftsfehde muss Hildesheim die Vienenburg an Herzog Heinrich d. J. von Braunschweig–Wolfenbüttel abgeben
17. Jh.
Bau eines Brauhauses
1626
im Dreißigjährigen Krieg leitet Wallenstein von der Vienenburg Operationen gegen Wiedelah und Schladen
nach 1802
Nutzung als preußische Domäne

Besitzer

ErbauerGraf Burchard VII. von Wernigerode im Auftrag seines Vetters; des Bischofs Siegfried von Hildesheim)
Anfang 14. Jh. Grafen von Wernigerode
1341 als Pfand Goslar
Bodo von Salder
1393 Herren von Dorstadt
1397–1802 Bischöfe von Hildesheim
verschiedene Verpfändungen
u.a. an die von Rössing
von Langeln
von Schwicheldt
von Cramm
15. Jh. von Hoym
1963 Privatbesitz



Literatur und Quellen

  Schultz, Hans Adolf: Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes, 4.00. Aufl., Braunschweig 1984, ISBN 3-87884-012-8
  Stolberg, Friedrich: Befestigungsanlagen im und am Harz - Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit, 2.00. Aufl., Hildesheim 1983, ISBN 978-3826910029
  Weiß, Gerd (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bremen Niedersachsen, München 1992


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Wasserschloss Wiedelah Goslar-Wiedelah 0,02 km
Burg Harliburg Goslar-Vienenburg 1,54 km -
Klostergut Wöltingerode Goslar-Wöltingerode 2,06 km -
Gutshaus Suderode Osterwieck-Wülperode-Dreirode 4,93 km -