Alternativname(n)  Höhbeck, Hohbuoki, Vietze, Vietzer Schanze
Nutzung
  • frei zugängliche Burgstelle


Lage

Bundesland
Niedersachsen
Ort
29478 Höhbeck-Vietze
Adresse
Bergstraße
Lage
auf dem südlichen Steilufer der Elbe (Höhenrücken Höhbeck) am Übergang nach Lenzen
Koordinaten
53.07243°, 11.42291°

Beschreibung

rechteckige Anlage, Wall als Holz-Erde-Konstruktion


Funktion

Anlage ca. 190 x 95 m



Maße
Auf dem südlichen Steilufer der Elbe am Übergang nach Lenzen von Karl dem Großen 789-808 errichtetes Kastell Hohbuoki. Die Form der rechteckigen 190 x 95 m großen Wehranlage ist für niedersächsische Befestigungen in ur- und frühgeschichtlicher Zeit einmalig. 810 Eroberung und Zerstörung durch die Wilzen, 811 wieder aufgebaut. Die Verschanzung hat einen 5 m hohen Halbkreiswall, Graben und einen rechteckigen Kastellplatz von 170 x 70 m, das Plateau sowie der westliche Wall mit vorliegendem Graben sind noch erkennbar. Einziges auf Karl zurückgehendes Frankenkastell in Deutschland. Wie Funde im Inneren der Anlage vermuten lassen, war die Befestigung über einer kaiserzeitlichen Siedlung errichtet worden. Aufbewahrungsort der Funde: Museum Lüneburg.


Historie

um 808erbaut
808 (in den fränkischen Reichsannalen erwähnt)
810zerstört
811 Wiederaufbau

Besitzer

ErbauerKarl der Große



Literatur und Quellen

  Heine, Hans-Wilhelm: Frühe Burgen und Pfalzen in Niedersachsen, Hildesheim 1991


Bilder




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