Die Ruine der Kernburg erhebt sich in Spornlage auf der höchsten östlichen Stelle des Lahnfelsens. Westlich tiefer vorgelagert befindet sich die Unterburg mit den erhaltenen Wohngebäuden. Sie besteht aus drei Querflügeln mit zwei Höfen. Der äußere Hof wird vom viergeschossigen Mittelflügel, dem gotischen Palas mit spitzbogiger Durchfahrt dominiert. Daneben befinden sich das „Neue Kelterhaus“ sowie der dreigeschossige Südflügel. Der kleinere innere Hof wird durch den Nordflügel dominiert. Nördlich davon befindet sich die Ruine des viergeschossigen Palas mit Kellergewölben. Er besitzt an der nördlichen Schmalseite einen fünfeckigen Turm. An den Turm schließt sich eine Mantelmauer mit vorgebautem Zwinger an. #I#n der Mitte der Kernburg befindet sich der viergeschossige Bergfried aus Bruchsteinmauerwerk. Südlich des Bergfrieds befindet sich ein hofähnliches Plateau, welches durch eine starke Schildmauer und einen quadratischen Wehrturm begrenzt wird.
Erhalten: Umfassungsmauern der Hauptburg, Unterburg
Die Burg diente der Sicherung des Lahnübergangs.
Kupferstich von Matthäus Merian, Topographia Hassiae, 1655
Radierung von Ferdinand Karl Klimsch, um 1865