Alternativname(n)  Schenkenzell, Schenkenberg
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
Links


Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
77773 Schenkenzell
Lage
ca. 1.000 m unterhalb Schenkenzell auf einem schmalen felsigen Bergrücken eines Umlaufberges der Kinzig
Koordinaten
48.30159°, 8.36612°
Beschreibung

ursprünglich fünfgeschossiger romanischer Palas, davon teilweise drei Geschosse erhalten, Bergfriedstumpf, teilweise überwachsene Reste des doppelwandigen Zwingers, drei Ringmauern, tiefer Halsgraben

Erhalten: Reste des Palas, Bergfriedstumpf, Reste der Umfassungsmauern

Maße
Felskopf ca. 33 x 17 m
Mauerhöhe 16 m
Bergfried
Form
quadratisch
Grundfläche
7,50 x 7,50 m
(max.) Mauerstärke
2,10 m

Historie

1.Hälfte 13.Jh.
für die Herren von Geroldseck errichtet
1222
(„Hairicus decanus de Celle“ in der „Salemer Urkunde“)
1433
im Geroldsecker Erbfolgekrieg beschädigt
1534
durch Graf Wilhelm von Fürstenberg erstürmt und zerstört
1913
Durchführung von Sicherungsarbeiten
2013
Durchführung von Sanierungsarbeiten

Besitzer

ErbauerHerren von Geroldseck
Grafen von Fürstenberg
Anfang 19. Jh. Philipp Kilgus
1840 Dorfmüller Anton Gruber und Sonnenwirt Simon Armbruster
1896 ersteigert Küfer Johannes Dieterle und Ehefrau Albertine Gruber
1953 Gemeinde Schenkenzell



Literatur und Quellen

  Hauptmann, Arthur: Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten, Band 1, 3.00. Aufl., Konstanz 1987
  Wagner, Heiko, Historischer Verein für Mittelbaden (Hrsg.): Burgen rund um Schenkenzell - Neue Datierungen und historische Einordnung, in: Die Ortenau, 98. Jahresband, S.391ff, Offenburg/Baden 2018


Bilder




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