Breuberg

Burg


Copyright © Walter Schmunk, Breuberg

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Hessen
Bezirk:Darmstadt
Odenwaldkreis
Ort64747 Breuberg-Neustadt (Odenwald)
Adresse:Burgstraße
Lage:auf einem auf drei Seiten abfallenden Berg über dem Tal der Mümling
Geographische Lage:49.820203°, 9.040169°
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Beschreibung

Die mächtige, im Kern wohlerhaltene Anlage wurde nie im Rahmen kriegerischer Handlungen zerstört. Bis Anfang 19.Jh. wurde sie ständig als Wohn- und Verwaltungssitz genutzt und vielfach umgebaut und erweitert. Älteste erhaltene Teile der Burg sind der quadratische Bergfried und der obere Torbau, der vermutlich im Obergeschoss eine Kapelle besaß. Gotische Bauteile enthalten die übrigen Gebäude der Kernburg. Durch die festungsmäßige Verstärkung der Anlage entstanden vier runde Geschütztürme sowie der ca. 10 tiefe Ringgraben. Die Gebäude der Vorburg, hauptsächlich aus dem 16./17.Jh. blieben zum Teil nur als Ruine erhalten.

Best erhaltene Burganlage im südlichen Hessen.

Turm

Bergfried

Form:quadratisch
Höhe:25,00 m
Grundfläche:8,90 x 8,90 m
Höhe des Eingangs:9,5
(max.) Mauerstärke:2,60 m

Maße

Kernburg ca. 55 x 38 m
Brunnentiefe über 80 m

Historische Ansichten





Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Abtei Fuldaals Erbauer
Grafen von Orlamündeum 1222
Herren von Breubergbis 1323
Grafen von Wertheim
Herren von Eppstein
Grafen von Erbach und Grafen von Stolberg–Königstein1556
Grafenspäter Fürsten
Reichsverband der Deutschen Jugendherbergen1942
Land Hessen1949
Hessisches Immobilienmanagement

Historie

um 1160erbaut
1222/29 ( Conradus Reitz nennt sich im Besitz der Burg „de Bruberc“)
Ende 12./Anfang 13. Jh.Neubau der Burg in Stein
1499–1528Bau von Vorburg und Rondellen
1556–1560Bau des Brunnenhauses
1613Errichtung des Casimirbaus
1812Ersetzung der Zugbrücke durch eine feste Steinbrücke
nach 1830Aufgabe der Burg als Verwaltungssitz, teilweiser Abbruch der Gebäude in der Vorburg
ab 1858erste Erhaltungsmaßnahmen
1919Einrichtung einer Jugendherberge
1985–1988grundlegende Sanierung der Kernburg und Umbau der Jugendherberge

Ansichten




Copyright alle Bilder © Walter Schmunk, Breuberg

Quellen und Literatur

  • Antonow, Alexander (1987). Burgen im Main-Viereck, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Doetsch, Anja / Ottersbach,  Christian (2008). Burg Breuberg: Vom stauferzeitlichen Adelssitz zur Residenzburg und Festung, 1. Aufl., Regensburg
  • Elmar, Brohl (2013). Festungen in Hessen. Deutsche Festungen 2, 1. Aufl., Regensburg
  • Horn, Michael / Lange-Horn,  Christina (1998). Die schönsten Burgen und Schlösser im südlichen Hessen, 1. Aufl., Gudensberg-Gleichen
  • Knappe, Rudolf (1995). Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen


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Nutzung
Museum
Jugendherberge
Gaststätte
 Eintrittsgebühr
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 Burgschänke Breuberg
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