Erhalten: im Amtsgericht verbaute ResteUrkundlich wird der fränkische Königshof als Pfalz bei einem Aiblinger Gerichtstag im Jahre 804 erwähnt. Zur Zeit der Falkensteiner Grafen war hier Sitz einer Vogtei, die von den Wittelsbachern um 1250/60 übernommen wurde, um die Verwaltung des Landes vor dem Gebirge zu gewährleisten. Eine Zeichnung Aspians von 1573 zeigt den spätmittelalterlichen Bau noch mit einem riesigen Wehrturm im Hintergrund und mit den Mauern und Türmen der äußeren Befestigung. Das ursprünglich nur zweistöckige Schloss hatte hübsche Ecktürmchen, die dem Umbau 1740 zum Opfer fielen. Seit 1838 ist das ehemalige Schloss Sitz des Amtsgerichts Aibling. Der westliche Anbau von 1898 beherbergte bis 1935 das Rentamt, also das Finanzamt.