Alternativname(n)  Bachoffsches Schloss
Nutzung
  • Privatbesitz

Dobitschen

Lage

Bundesland
Thüringen
Ort
04626 Dobitschen
Adresse
Bahnhofstraße
Lage
im Ostteil des Ortes
Koordinaten
50.95576°, 12.28086°

Beschreibung

ursprünglich Wasserburg, im holländischen Stil errichtete Schlossanlage, schlichter dreigeschossiger Rechteckbau, Mittelrisalit mit Eingangsportikus, hohes Walmdach mit Dachreiter, Wassergraben


Historie

1204 (Familie von Dobitschen)
1696Errichtung eines Neubaus anstelle einer älteren Burg
1882Bau der Wirtschaftsgebäude
1952Erneuerung des Daches
7. April 2004bei einem Brand beschädigt

Besitzer

bis 16. Jh. Herren von Dobitschen
1692 Johann Friedrich I. Freiherr Bachoff von Echt
bis 1917 Freiherren Bachoff von Echt
Fritz Schellenberg (1927
1945 enteignet)



Literatur und Quellen

  Bienert, Thomas: Mittelalterliche Burgen in Thüringen, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 978-3861346319
  Geschichtsverein Wasserschloss Dobitschen (Hrsg.): 300 Jahre Wasserschloss, 100 Jahre "Neue Schule" in Dobitschen, (o.O.) 1996
  Groß, Dr. Lothar / Sternal,  Bernd: Thüringer Burgen, Schlösser und Wehrbauten - Band 2, Quedlinburg 2019
  Köhler, Michael: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze, 2.00. Aufl., (o.O.) 2003, ISBN 978-3-91014-196-4
  Wolf, Gustav / Nienhold,  Christiane, Museum Burg Posterstein (Hrsg.): … und nachmittags fuhren wir nach Nöbdenitz segeln! - Rittergüter im Altenburger Land und ihre Gärten, Posterstein 2007


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Herrenhaus Lumpzig Lumpzig 1,69 km
Herrenhaus Zweitschen Mehna-Zweitschen 2,14 km
Burg Großbraunshain Lumpzig-Großbraunshain 2,17 km
Burg Starkenberg Starkenberg 3,58 km -
Schloss Kostitz Starkenberg-Kostitz 3,59 km -
Herrenhaus Schwanditz Göllnitz-Schwanditz 4,01 km

1 Kommentar

  1. Image
    Dr. Henning Gans2025-11-11 12:57:16

    Das bereits 1923 verpachtete RG Dobitschen (158 ha) ging 1927 der Fam. Bachoff v. Echt verloren durch eine Bürgschaft der Erika v. Watzdorf-Bachoff (1878-1963), die selbst im Ldkr. ABG heute als Dichterin kaum bekannt ist (die Online-„Biographie“ ist von Wunschvorstellungen getragen wie z. B. die Vereinnahmung für den Widerstand/Bekennende Kirche. Sie war mit Börries v. Münchhausen/Windischleuba befreundet, auch während der NS-Zeit!). Der bisherige Pächter Fritz Schellenberg ersteigerte das RG 1927 (Zwangsverst.). Erika v. W.-B. richtete sich im Pohlhof in Altenburg ein, verlor diesen aber auch an ihre Gläubiger. OB Dr. jur. Otto Grimm (1901-1969) kaufte ihn 1939 für die Stadt Altenburg an (daher heute ebd. das Standesamt). Quelle: Tagebücher B. v. Münchhausen, Bd. 1927, 1939. – Da Erika v. W.-B. mittellos war, erhielt sie in der DDR eine Mindestrente u. wirkte dafür im Altenburger Kulturbund mit.

  2. Image

  3. Image

  4. Image

  5. Image