Nutzung
  • frei zugänglicher Burgplatz

Kraiburg

Lage

Bundesland
Bayern
Ort
84559 Kraiburg (Inn)
Lage
ca. 75-250 m ssw Kirche Kraiburg auf ovalem Bergkegel an der Stelle der 1838 erbauten Kapelle
Koordinaten
48.18074°, 12.42760°

Beschreibung

Kraiburg war eine Höhenburg auf einem freistehenden ovalen Bergkegel. Alte Ansichten zeigen einen spätgotischen Bau mit Walmdach und niedrigen Nebengebäuden, gegen den Ort mit einer hohen Wehrmauer umgeben. Die Hauptburg ist durch zwei Abschnittsgräben von der tiefergelegenen, dreieckigen Vorburg getrennt.
Erhalten: Halsgraben

Die Schlossbergkapelle St. Georg wurde 1838 am höchsten Punkt des Schlossbergs errichtet.


Reliefansicht im BayernAtlas

Historie

um 1100erbaut
1199Einnahme der Burg durch Herzog Ludwig den Kelheimer
1504im Landshuter Erbfolgekrieg zerstört?
1547im Schmalkaldischen Krieg zerstört?
1617bereits nur noch Bergfried erhalten
1754Verlagerung des Pfleggerichts in den Ort; allmählicher Verfall der Burganlage
nach 1756Abbruch der Reste

Besitzer

ErbauerGraf Engelbert II. von Ortenburg
Grafen von Sponheim-Ortenburg
Grafen von Kraiburg
1259 Wittelsbacher



Literatur und Quellen

  Faßbinder, Jörg / Fehr,  Hubert: Omnium Boiorum nobilissimi - Geophysikalische Prospektion des Burgstalls von Kraiburg a. Inn, in: Das archäologische Jahr in Bayern 2007, S. 118ff, Stuttgart 2008
  Meyer, Werner: Burgen in Oberbayern, Frankfurt/Main 1986, ISBN 3-8035-1279-4
  Rosenegger, Josef / Sommerauer,  Lore: Verfallene Burgen zwischen Inn und Salzach, Freilassing 1973, ISBN 3-7897-0028-2
  Weithmann, Michael W., Bezirk Oberbayern (Hrsg.): Inventar der Burgen Oberbayerns, 3.00. Aufl., (o.O.) 1995


Bilder




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