Alternativname(n)  Ravenstein, Rabensburg
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine

Ravensburg

Lage
Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
97291 Thüngersheim
Lage
ca. 3.500 m ssö von Thümgersheim auf dem Ravensberg am rechten Mainufer,
Koordinaten
49.85153°, 9.86514°
Beschreibung

trapezförmige Spornanlage mit Rpuren eines Wohnbaus (Saalbau?), rundem Bergfried, Spuren einer Zisterne, Reste der Ringmauer, Mauerreste aus Muschelkalk, im Norden zwei hintereinander gelagerte Halsgräben

Erhalten: Bergfriedstumpf, Reste der Ringmauer, Halsgraben

Die Herren von Würtzburg waren Dienstmannen des Würzburger Bischofs und nannten sich nach ihrem Sitz „Ravensburg".
Maße
Gebäude ca. 6 x 6 m
Gewölbekeller ca. 20 x 8 m

Reliefansicht im BayernAtlas

Bergfried
Zustand
Turmrest
Form
rund
Höhe
3,00 m
Außendurchmesser
10,00 m

Historie

um 1170/80
erbaut
1189
(Boto I. von Würzburg/Rabensburg)
1203
nach der Ermordung des Würzburger Bischofs Konrad von Querfurt geschleift
1241
Erlaubnis zum Wiederaufbau; der aus Geldmangel unterbleibt
ab 1997
Freilegung der Mauerreste

Besitzer

ErbauerBoto I. von Würzburg
Herren von Ravensburg/Rabensburg
nach 1203 Würzburger Kloster St. Stephan
Gemeinde Thüngersheim



Literatur und Quellen

  Dittrich, Joachim: Burgruinen in Unterfranken rund um Würzburg, (o.O.) 2006
  Rückert, Peter, Flurbereinigungsdirektion Würzburg (Hrsg.): Ravensburg und Falkenberg - Die Geschichte zweier Burgen in der Stauferzeit, (o.O.) 1992
  Schilling, Walter: Die Burgen, Schlösser und Herrensitze Unterfrankens, Würzburg 2012, ISBN 978-3-429-03516-7


Bilder




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