Alternativname(n)  Henneberg, Prozelten
Nutzung
  • tagsüber kostenfrei zugängliche Ruine
  • Burggaststätte
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Henneburg

Lage

Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
97909 Stadtprozelten
Lage
auf einem Ausläufer des Kühlbergs oberhalb von Stadtprozelten
Koordinaten
49.78748°, 9.41409°

Beschreibung

Anlage mit östlichen und westlichen Palas mit sechseckigen Treppenturm, nördlichen und südlichen Bergfried, Torbau und Schenkelmauern, Vormauer mit einem viereckigen und drei runden Grabentürmen
Erhalten: zwei Bergfriede, Ruinen des Palas, Umfassungsmauern


Maße
Grundfläche des östlichen Palas ca. 10,5 x 11 m
Länge der Vormauer ca. 150 m

Herkunft des Namens
Der Name „Henneburg“ stammt aus dem Ende des 15.Jh.


Historie

12.Jh. für die Grafen von Prozelten errichtet
1127 (Graf Timon von Prozelten)
nach 1321Errichtung des westlichen Palas
Anfang 15.Jh.Errichtung der Vormauer
1688/1704die Burg wird vermutlich von den Franzosen zerstört
ab 1840erste Erhaltungsmaßnahmen auf Veranlassung der bayerischen Regierung
1927ein Teil der Fensterfront des westlichen Wohngebäudes stürzt nach einem Feuerwerk ein
1982–1986grundlegende Wiederherstellung
Herbst 2022Abschluss der fünfjährigen Sanierungsarbeiten

Besitzer

ErbauerGrafen von Prozelten
um 1250 Reichsschenken von Schüpp-Klingenberg
1272 Grafen von Wertheim und die Grafen von Hanau
1272–1350 Deutscher Orden
1483/84 Erzbischöfe von Mainz



Literatur und Quellen

  Antonow, Alexander: Burgen im Main-Viereck, Frankfurt 1987, ISBN 978-3-92408-630-5
  Rahrbach, Anton / Schöffl,  Jörg / Schramm,  Otto: Schlösser und Burgen in Unterfranken, Nürnberg 2002, ISBN 978-3-871-91309-9
  Steinmetz, Thomas, Deutsche Burgenvereinigung (Hrsg.): Die stauferzeitliche Burg Prozelten und ihre Beziehung zur Burg Wildenberg, in: Zeitschrift „Burgen und Schlösser” 88/1, S. 22ff, Braubach/Rhein 1988


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