Krottorf

Schloss


Quelle: ; Thujon, cc-by-sa 3.0 (aus Wikipedia)

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Bezirk:Magdeburg
LandkreisBördekreis
Ort39387 Gröningen-Krottorf
Lage:am westlichen Ufer der Bode, südlich von Krottorf
Geographische Lage:51.974968°, 11.177157°
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Beschreibung

Ehemalige Wasserburganlage mit Haupt- und Vorburg, doppelte Wassergräben mit Zwischenwall, südlich fünfeckige Hauptburg, nördlich anschließend die rechteckige Vorburg, Wohn- und Wirtschaftsflügel um unregelmäßigen Hof

Die Burg wurde von den Bischöfen von Halberstadt mehrmals verpfändet, war aber 1528-1807 in bischöflicher Eigenverwaltung.

Historische Funktion

Die Burg diente vermutlich dem Schutz des Übergangs über das Große Bruch vor Oschersleben.

Maße

Gesamtausdehnung ca. 170 x 280 m

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Herren von Krottorfals Erbauer
Grafen von Regenstein
Bistum Halberstadt1351
Herren von Asseburg1381 als Pfand
Siegmund von Brandenstein1497 als Pfand
Andreas Friedrich Heinrich Dettmar1849 Kauf
Familie Dettmar1945 im Rahmen der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet

Historie

1270/84 („castrum et villa Crotdorp“)
1349in einer Fehde zerstört
1363als zerbrochen und verfallen bezeichnet
ab 1514Errichtung eines Renaissanceschlosses unter dem Domprobst Balthasar von Neuenstadt
bis 1849staatliche Domäne
ab 1849Rittergut
um 1890Erneuerung der Gebäude in Neo–Renaissanceformen
1892/93Bau der Feldsteinscheune

Quellen und Literatur

  • Braun, Wolfgang / Sternal,  Bernd (2013). Burgen und Schlösser der Harzregion - Band 4, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Sobotka, Bruno J. (Hrsg.) (1994). Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen-Anhalt, 1. Aufl., Stuttgart


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Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtEntfernung(km)Bild
NameOrtArtEntfernung(km)Bild
SchwanebeckSchwanebeckWasserburgruine3.85
GröningenGröningenverschwundenes Schloss4.93

Nutzung
 Privatbesitz

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Letzte Änderung
Dez
25
2016