Nutzung
  • Privatbesitz

Krottorf

Lage

Bundesland
Sachsen-Anhalt
Landkreis
Ort
39387 Gröningen-Krottorf
Lage
am westlichen Ufer der Bode, südlich von Krottorf
Koordinaten
51.97497°, 11.17716°

Beschreibung

ehemalige Wasserburganlage mit Haupt- und Vorburg, doppelte Wassergräben mit Zwischenwall, südlich fünfeckige Hauptburg, nördlich anschließend die rechteckige Vorburg, Wohn- und Wirtschaftsflügel um unregelmäßigen Hof


Funktion

Gesamtausdehnung ca. 170 x 280 m



Maße
Die Burg wurde von den Bischöfen von Halberstadt mehrmals verpfändet, war aber 1528-1807 in bischöflicher Eigenverwaltung.

Herkunft des Namens
Die Burg diente vermutlich dem Schutz des Übergangs über das Große Bruch vor Oschersleben.


Historie

1270/84 („castrum et villa Crotdorp“)
1349in einer Fehde zerstört
1363als zerbrochen und verfallen bezeichnet
ab 1514Errichtung eines Renaissanceschlosses unter dem Domprobst Balthasar von Neuenstadt
bis 1849staatliche Domäne
ab 1849Rittergut
um 1890Erneuerung der Gebäude in Neo–Renaissanceformen
1892/93Bau der Feldsteinscheune

Besitzer

ErbauerHerren von Krottorf
Grafen von Regenstein
1351 Bistum Halberstadt
1381 als Pfand Herren von Asseburg
1497 als Pfand Siegmund von Brandenstein
1849 Kauf Andreas Friedrich Heinrich Dettmar
1945 im Rahmen der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet Familie Dettmar



Literatur und Quellen

  Bednarz, Ute / Cremer,  Folkhard / Krause,  Hans-Joachim (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Sachsen-Anhalt II: Regierungsbezirke Dessau und Halle, München 1999
  Braun, Wolfgang / Sternal,  Bernd: Burgen und Schlösser der Harzregion - Band 4, (o.O.) 2013, ISBN 978-3-7322-9181-6
  Sobotka, Bruno J. (Hrsg.): Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen-Anhalt, Stuttgart 1994


Bilder




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